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Freies Office: IBM wird Apache Openoffice unterstützen

Lotus Symphony soll künftig kein eigener Fork mehr sein, sondern auf Apache Openoffice basieren. Dazu hat IBM auch schon Symphony-Code zu Openoffice beigetragen.
/ Sebastian Grüner
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IBM will Apache Openoffice für Lotus Symphony nutzen. (Bild: Apache Software Foundation)
IBM will Apache Openoffice für Lotus Symphony nutzen. Bild: Apache Software Foundation

Für seine Office-Suite Lotus Symphony wird IBM zukünftig auf Apache Openoffice setzen, schreibt Ed Brill(öffnet im neuen Fenster) , der bei IBM für die Lotus Software zuständig ist. Damit geht IBM einen anderen Weg als die meisten Linux-Distributoren wie Red Hat, Suse oder Canonical, die auf den Fork Libreoffice(öffnet im neuen Fenster) setzen und die Document Foundation(öffnet im neuen Fenster) unterstützen.

Brill schreibt weiter, dass IBM wahrscheinlich eine "IBM-Edition" von Apache Openoffice nutzen werde, statt einen eigenen Fork zu pflegen. Dazu habe IBM bereits Lotus-Symphony-Code in das Openoffice-Projekt eingepflegt und Angestellte verschiedener Abteilungen zur Arbeit an Openoffice verpflichtet.

Nach der Übernahme von Sun durch Oracle beschlossen einige Entwickler nach langen Streitigkeiten, den Openoffice.org-Fork Libreoffice zu beginnen . Libreoffice wird durch die Document Foundation gestützt. Oracle hingegen entschloss sich, Openoffice der Apache Software Foundation (ASF) zu übergeben, wo es derzeit als Incubator-Projekt(öffnet im neuen Fenster) betreut wird. Die erste offizielle Version von Openoffice, die unter der Ägide der ASF entwickelt wurde, soll im 1. Quartal 2012 erscheinen .


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