Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Imagezero: Verlustfreie Kompression für RGB-Bilder

Die Kompressionsrate für Bilder soll mit Imagezero vergleichbar zu PNG und JPEG-LS sein, jedoch schneller als diese funktionieren. Noch ist die Anwendung aber nur auf RGB-Bilder ausgelegt und unterstützt auch keine Graustufen.
/ Sebastian Grüner
13 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Christoph Feck stellt Imagezero zur Bildkompression vor. (Bild: Christoph Feck)
Christoph Feck stellt Imagezero zur Bildkompression vor. Bild: Christoph Feck

"Was macht ein Programmierer, wenn er mit bestehenden Lösungen nicht zufrieden ist? Richtig, er erfindet das Rad neu", schreibt Christoph Feck(öffnet im neuen Fenster) über seine Entwicklung Imagezero. Aus Unzufriedenheit über das verlustbehaftete JPEG, die langsame Kompression von PNG und das patentbehaftete JPEG-LS hat Feck selbst eine Anwendung zur Bildkompression geschrieben.

Laut Fecks Aussagen ist die Kompressionsgeschwindigkeit von Imagezero teilweise deutlich höher als bei JPEG-LS und PNG. Dabei ist die Kompressionsrate jedoch ungefähr vergleichbar. Imagezero eignet sich laut Feck jedoch nicht für jedes beliebige Bild, denn es ist nur für die Verwendung von RGB-Grafiken mit 24-Bit Farbtiefe ausgelegt.

Darüber hinaus sei die Kompression von künstlich erzeugten und sehr unruhigen Bildern eher schlecht, schreibt er. Graustufen werden ebenfalls noch nicht unterstützt. Feck möchte die Algorithmen jedoch an diese Art von Bildern anpassen. Wie JPEG nutzt auch Imagezero die Huffman-Kodierung(öffnet im neuen Fenster).

Als mögliches Einsatzgebiet für Imagezero nennt Feck die Verwendung in Bildvorschauen oder auch als Dateiformat für Icons. Der Quellcode von Imagezero ist über Gitorious.org(öffnet im neuen Fenster) verfügbar.


Relevante Themen