Ansgar Heveling: CDU-Vertreter nennt Gegner von Sopa "digitale Maoisten"

Der CDU-Mann Ansgar Heveling schimpft über die breite Opposition gegen die Internetsperrgesetze Sopa und Pipa in den USA. Unter #hevelingfacts wird er bei Twitter dafür verhöhnt, seine Seite wurde gehackt.

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Gehackte Website von Ansgar Heveling
Gehackte Website von Ansgar Heveling

Ansgar Heveling, einer der CDU-Vertreter in der Enquêtekommission, hat im Handelsblatt die Gegner der Internetsperrgesetze Sopa und Pipa als "digitale Maoisten" bezeichnet, die bei Twitter ihre "zweite Pubertät" auslebten. In dem Gastkommentar ruft der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Stadtratsfraktion seiner Partei in Korschenbroich unter der Überschrift "Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren" nach dem wehrhaften Bürger, "dem Werte wie Freiheit, Demokratie und Eigentum auch im Netz am Herzen liegen". Bei Twitter werden unter dem Hashtag "#hevelingfacts" nun Witze über die Sichtweise des Politikers gemacht.

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Diese Verteidiger des geistigen Eigentums müssten sich gegen die Vertreter des freien Wissens erheben, weil sonst nach dem "Abzug der digitalen Horden und des Schlachtennebels" nur noch die "ruinenhaften Stümpfe unserer Gesellschaft" und die "verbrannte Erde unserer Kultur" übrigbleiben.

Was Heveling, dessen Website inzwischen gehackt wurde, sehr beunruhigt: Am 18. Januar 2012 begannen die breiten Aktionen gegen Sopa und Pipa. Websites blieben schwarz, Google hatte über sein Logo das Wort Zensur gelegt. Internetunternehmen riefen Nutzer auf, eine Petition gegen die Gesetzesentwürfe Stop Online Piracy Act (Sopa) und Protect IP Act (Pipa) zu unterzeichnen. Am nächsten Tag hatten das schon 4,5 Millionen Nutzer getan, wie Google-Sprecherin Christine Chen sagte. Es gab Demonstrationen in New York, San Francisco und Las Vegas. Der demokratische Senator Ron Wyden aus dem US-Bundesstaat Oregon, ein Gegner der Gesetze, erklärte der New York Times, dass sich über 10 Millionen Wähler an die Politiker gewandt hätten, um gegen Sopa und Pipa zu protestieren. "Auch wenn Wikipedia für einen Tag ausgeschaltet ist und Google Zensurbalken trägt, ist das nicht das Ende des Wissens der Menschheit", erklärt Heveling. Denn: "Das Web 2.0 wird bald Geschichte sein. Es stellt sich nur die Frage, wie viel digitales Blut bis dahin vergossen wird."

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fstue 01. Feb 2012

Tschuldige, aber dafür klingt Deine Darstellung ziemlich nach "Ich dreh mir meine Welt...

spin 01. Feb 2012

... sucht verzweifelt die "Any Key" Taste

benji83 31. Jan 2012

Klingt ein bisschen wie "Unser Bruder hat die Butter geklaut. Der Massa hat gesagt wenn...

slashwalker 31. Jan 2012

Naja, ganz so einfach ist das auch nicht. Sonst könnt ich auch sagen, ich schnall mich...



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