Cloud-Werbung: Facebook-Spammer nutzen Amazons Dienste

Unerwünschte Werbung wird zunehmend auch über eigentlich saubere Dienste ausgeliefert. Facebook-Spammer nutzen dafür Amazon. Vorteil für Spammer: Facebook kann nicht einfach Amazon-Dienste auf die Blackliste setzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Spammer suchen nach Wegen gegen die Verteidigungsmechanismen
Spammer suchen nach Wegen gegen die Verteidigungsmechanismen (Bild: Facebook)

Facebook ist bei der Sperrung Spam-verdächtiger Links offenbar so erfolgreich, dass die kriminellen Spammer nach Alternativen suchen: Sie setzen nun auch auf Dienste wie Amazon S3, um ihre unerwünschte Werbung zu verbreiten, wie F-Secure in seinem Blog berichtet.

Stellenmarkt
  1. Ingenieur (m/w/d) Vernetzung Automotive
    STAR ELECTRONICS GmbH, Sindelfingen (Home-Office möglich)
  2. IT-Professional/IT-Administr- ator (m/w/d)
    PETER BREHM GmbH, Weisendorf / Metropolregion Nürnberg
Detailsuche

Links bei einem legitimen Dienstleister wie etwa Amazon S3 sind nicht anhand der URL als unerwünschte Werbung zu erkennen und damit nicht so leicht zu sperren. Zudem sind die Kosten für den Speicherplatz bei Amazon gering und auch das Aufsetzen der Werbeaktionen ist einfach.

Chrome- und Firefox-Nutzer werden zu Mithelfern

Die Spammer arbeiten zudem mit Browserweichen und nutzen bekannte Daten zusätzlich für den Gelderwerb. Anhand der IP-Adresse erkennen sie die Position des Nutzer und verteilen damit zielgerecht Werbung. Nutzer von Firefox und Chrome werden zudem über eine Browserweiche zu einem Plugin weitergeleitet, das sich als Youtube-Plugin ausgibt. Eine Vorschaltseite gaukelt Echtheit vor, so dass unbedarfte Nutzer die Installation bestätigen.

Dieses schädliche Plugin wird dann genutzt, um weiteren Spam über Facebook-Pinnwände zu verbreiten. Dabei werden verschiedene Links generiert, die unter anderem auch wieder auf Amazons S3-Dienst zeigen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Waffensystem Spur
Menschen töten, so einfach wie Atmen

Soldaten müssen bald nicht mehr um ihr Leben fürchten. Wozu auch, wenn sie aus sicherer Entfernung Roboter in den Krieg schicken können.
Ein IMHO von Oliver Nickel

Waffensystem Spur: Menschen töten, so einfach wie Atmen
Artikel
  1. OpenBSD, TSMC, Deathloop: Halbleiterwerk für Automotive-Chips in Japan bestätigt
    OpenBSD, TSMC, Deathloop
    Halbleiterwerk für Automotive-Chips in Japan bestätigt

    Sonst noch was? Was am 15. Oktober 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

  2. Whatsapp: Vater bekommt wegen eines Nacktfotos Ärger mit Polizei
    Whatsapp
    Vater bekommt wegen eines Nacktfotos Ärger mit Polizei

    Ein Vater nutzte ein 15 Jahre altes Nacktfoto seines Sohnes als Statusfoto bei Whatsapp. Nun läuft ein Kinderpornografie-Verfahren.

  3. Pornoplattform: Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben
    Pornoplattform
    Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben

    Xhamster ist und bleibt Heimat für zahlreiche rechtswidrige Inhalte. Doch ohne zu wissen, wer profitiert, wusste man bisher auch nicht, wer verantwortlich ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bis 21% auf Logitech, bis 33% auf Digitus - Cyber Week • Crucial 16GB Kit 3600 69,99€ • Razer Huntsman Mini 79,99€ • Gaming-Möbel günstiger (u. a. DX Racer 1 Chair 201,20€) • Alternate-Deals (u. a. Razer Gaming-Maus 19,99€) • Gamesplanet Anniversary Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /