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Cloud-Werbung: Facebook-Spammer nutzen Amazons Dienste

Unerwünschte Werbung wird zunehmend auch über eigentlich saubere Dienste ausgeliefert. Facebook-Spammer nutzen dafür Amazon. Vorteil für Spammer: Facebook kann nicht einfach Amazon-Dienste auf die Blackliste setzen.
/ Andreas Sebayang
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Spammer suchen nach Wegen gegen die Verteidigungsmechanismen (Bild: Facebook)
Spammer suchen nach Wegen gegen die Verteidigungsmechanismen Bild: Facebook

Facebook ist bei der Sperrung Spam-verdächtiger Links offenbar so erfolgreich, dass die kriminellen Spammer nach Alternativen suchen: Sie setzen nun auch auf Dienste wie Amazon S3, um ihre unerwünschte Werbung zu verbreiten, wie F-Secure in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) berichtet.

Links bei einem legitimen Dienstleister wie etwa Amazon S3 sind nicht anhand der URL als unerwünschte Werbung zu erkennen und damit nicht so leicht zu sperren. Zudem sind die Kosten für den Speicherplatz bei Amazon gering und auch das Aufsetzen der Werbeaktionen ist einfach.

Chrome- und Firefox-Nutzer werden zu Mithelfern

Die Spammer arbeiten zudem mit Browserweichen und nutzen bekannte Daten zusätzlich für den Gelderwerb. Anhand der IP-Adresse erkennen sie die Position des Nutzer und verteilen damit zielgerecht Werbung. Nutzer von Firefox und Chrome werden zudem über eine Browserweiche zu einem Plugin weitergeleitet, das sich als Youtube-Plugin ausgibt. Eine Vorschaltseite gaukelt Echtheit vor, so dass unbedarfte Nutzer die Installation bestätigen.

Dieses schädliche Plugin wird dann genutzt, um weiteren Spam über Facebook-Pinnwände zu verbreiten. Dabei werden verschiedene Links generiert, die unter anderem auch wieder auf Amazons S3-Dienst zeigen.


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