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Sieben neue CPUs: Kleiner Leistungsschub bei Intel

Ohne weitere Ankündigung hat Intel sieben neue Prozessoren in seine Preisliste aufgenommen. Darunter sind viele mobile Einstiegs-CPUs, aber auch attraktivere Desktop-Modelle. Es dürften einige der letzten neuen 32-Nanometer-Prozessoren von Intel sein.

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Wafer mit Sandy-Bridge-CPUs
Wafer mit Sandy-Bridge-CPUs (Bild: Intel)

Intel hat seine offizielle Preisliste (PDF) für den Großhandel aktualisiert. Darin finden sich etliche neue Modelle, die zu gleichen oder leicht höheren Preisen als bisherige CPUs angeboten werden. Offenbar gibt der Chiphersteller also die Vorteile aus verbesserten Fertigungsprozessen in Form von kleinen Taktsteigerungen weiter, aber nicht zum Nulltarif.

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So ist beispielsweise nun ein besonders sparsamer ULV-Celeron als Modell 867 mit 1,3 GHz Spitzenreiter seiner Klasse, zuvor war das der Celeron 857 mit 1,2 GHz. Beide kosten 134 US-Dollar, so dass das langsamere Modell schnell aus Notebooks verschwinden dürfte. Gleiches gilt für Celerons mit Normalspannung: Der B840 mit 1,9 GHz folgt dem B815 mit 1,6 GHz, beide Prozessoren kosten 86 US-Dollar. Genauere Daten, etwa die Spannungen und TDP-Werte, gibt es noch nicht, weil die neuen CPUs noch nicht in Intels ARK-Datenbank eingetragen sind.

Neue Desktop-CPUs

Auch bei den Desktop-Prozessoren der Mittelklasse um 200 US-Dollar legt Intel nochmal nach. Statt des wegen seines offenen Multiplikators und des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr beliebten Core i5-2500K mit Basistakt 3,3 GHz gibt es nun einen Core i5-2550K mit 3,4 GHz. Statt wie bisher 216 US-Dollar für das kleinere Modell verlangt Intel für den 2550K aber mit 225 US-Dollar etwas mehr. Ebenfalls neu sind der Core i5-2450P (3,2 GHz, 195 US-Dollar) und der Core i5-2380P (3,1 GHz, 177 US-Dollar). Damit hat Intel nun schon acht Quad-Cores der Serie i5 im Angebot, die sich für günstige Desktop-PCs eignen. Wie bei allen Prozessoren dieser Reihe gilt aber, dass sie - anders als die Core i7 - kein Hyperthreading beherrschen.

Preissenkungen gibt es diesmal nicht. Sie sind erst wieder mit der Vorstellung der Ivy-Bridge-CPUs zu erwarten, die in mehreren Stufen von April bis Mai 2012 erwartet wird. Diese CPUs setzen auf 22-Nanometer-Fertigung mit Trigate-Transistoren und werden deutlich sparsamer werden.

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