Jon Rubinstein: Früherer Palm-Chef und iPod-Entwickler verlässt HP

Jon Rubinstein arbeitet nicht mehr für Hewlett-Packard. Das sagte der 55-Jährige dem Blog des Wall Street Journal, All Things Digital(öffnet im neuen Fenster) . Er hatte einen Vertrag über 12 bis 24 Monate, den er nicht verlängern wollte. "Jon hat seine Verpflichtung erfüllt und wir wünschen ihm alles Gute" , erklärte Hewlett-Packard-Sprecherin Mylene Mangalindan.
Rubinsteins Weggang ist keine Überraschung: Seit der Entscheidung des früheren HP-Chefs Léo Apotheker, das Geschäft mit WebOS-Hardware einzustellen, war er in den Büros von Hewlett-Packard nicht mehr gesehen worden, wie All Things Digital aus informierten Kreisen erfuhr. Rubinstein hatte bereits den Titel General Manager für HPs WebOS-Abteilung an Stephen DeWitt abgegeben. Er bekam die Position des Senior Vice President für Produktinnovationen.
Seine Karriere begann der geborene New Yorker bei Hewlett-Packard. Rubinstein war später bei Apple als Senior Vice President für Hardwareentwicklung und Design an der Schaffung der G4- und G5- Macintosh-Serie und des iPod führend beteiligt. Er verließ Apple im April 2006, um Aufsichtsratschef von Palm zu werden. Im Juni 2009 wurde der Palm-Vorstandschef und löste Ed Colligan ab.
Im April 2010 übernahm Hewlett-Packard für 1,2 Milliarden US-Dollar Palm. Das WebOS-basierte HP Touchpad kam im Juli 2011 auf den Markt. Schon im August 2011 wurde von HP der Ausstieg aus dem Bereich WebOS-Hardware verkündet. Im Dezember 2011 wurde beschlossen , das Betriebssystem für mobile Geräte unter einer freien Lizenz zu veröffentlichen.
In den Ruhestand werde er sich nicht zurückziehen, sagte Rubinstein zu All Things Digital. "Ich werde einige Zeit mit meiner Familie verbringen und darüber nachdenken, was ich als nächstes mache. Wer weiß, was ich tun werde. Alles ist möglich."



