Facebook: Börsengang soll kommende Woche starten

In der kommenden Woche dürfte Facebook die Unterlagen für den Börsengang bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC einreichen. Das IPO startet dann zwischen April und Juni 2012.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook-Chef Mark Zuckerberg vor einem öffentlichen Auftritt mit US-Präsident Barack Obama
Facebook-Chef Mark Zuckerberg vor einem öffentlichen Auftritt mit US-Präsident Barack Obama (Bild: Justin Sullivan/Getty Image)

Facebook wird die Unterlagen für den Börsengang in der kommenden Woche einreichen. Das hat das Wall Street Journal aus informierten Kreisen erfahren. Ein Termin am Mittwoch bei der US-Börsenaufsicht SEC sei jedoch nur ein mögliches Szenario, Änderungen seien noch möglich.

Stellenmarkt
  1. Consultant für Print Produktion Management (m/w/d)
    Fressnapf Holding SE, Krefeld
  2. Junior Cloud Engineer mit Schwerpunkt Salesforce (m/w/d)
    Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG, Hamburg
Detailsuche

Die Banken Morgan Stanley und Goldman Sachs würden eine führende Position bei dem erstmaligen Angebot der Aktien erhalten. Ziel sei es, 10 Milliarden US-Dollar einzunehmen. Damit würde der Betreiber des sozialen Netzwerks mit 75 Milliarden US-Dollar bis 100 Milliarden US-Dollar bewertet. Eine Bewertung von 75 Milliarden US-Dollar würde weit unter bisherigen Schätzungen liegen.

In weniger als acht Jahren hat Facebook über 800 Millionen Nutzer verzeichnet. Das Unternehmen hat 3.000 Beschäftigte.

Der Börsengang ist für die Zeit zwischen April und Juni 2012 geplant. Es wäre das größte IPO (Initial Public Offering) eines Internetunternehmens in der US-Geschichte. Im Jahr 2004 erzielte Google beim Börsengang eine Bewertung von 23 Milliarden US-Dollar.

Golem Karrierewelt
  1. Angular für Einsteiger: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    26./27.01.2023, Virtuell
  2. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Laut Schätzungen der Marktforscher von eMarketer stieg der Umsatz von Facebook von 738 Millionen US-Dollar im Jahr 2009 auf 3,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2011. Julie Boorstein vom Sender CNBC twitterte, dass der operative Gewinn von Facebook im Jahr 2011 bei 1,5 Milliarden US-Dollar gelegen habe.

Zuckerberg will keinen schnellen Börsengang. Eine Konzentration auf den Aktienkurs könne die Unternehmenskultur schädigen, es sei wichtiger, auf gute Produkte statt auf den Kurs der Aktie zu setzen, soll Zuckerberg argumentieren. Tatsächlich dürften viele Mitarbeiter ihre Aktienoptionen einlösen und das Unternehmen verlassen. Das IPO wird auch wegen der "500-Regelung" in einem US-Gesetz von 1934 nötig. Danach müssen Privatunternehmen, die mehr als 500 Investoren haben, ihre Geschäftsberichte genau wie börsennotierte Unternehmen offenlegen.

Im Januar 2011 investierten Goldman Sachs und weitere Anleger 1,5 Milliarden US-Dollar in Facebook. Dabei wurde Facebook mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet und es wurde bekannt, dass Facebook 2009 einen Nettogewinn von 200 Millionen US-Dollar und einen Umsatz von 777 Millionen US-Dollar erzielt hat.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ohjeee 31. Jan 2012

Was genau ist das Alleinstellungsmerkmal von Facebook? Da wird wieder ein Unternehmen auf...

omo 29. Jan 2012

Zur "Ethik": Staaten sind Produkte für die Finanzmärkte. Dazu reichen die Politiker...

CommonSense 29. Jan 2012

Zuckerberg, der Mann der die Boerse zu Fall brachte, und das mit einer gestohlenen Idee...

CommonSense 29. Jan 2012

Nachdem es ja von der CIA, NSA gefoerdert wird, oder besser gesagt deren...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Programmierung
Softwareentwicklung ist sehr subjektiv

Viele Programmierer haben ihre eigene Best Practice beim Entwickeln von Software und befolgen sie sehr strikt. Hier wäre mehr Offenheit angebracht.
Ein IMHO von Vadim Kravcenko

Programmierung: Softwareentwicklung ist sehr subjektiv
Artikel
  1. Telefónica-Chef: Zahl der DVB-T2-Nutzer sinkt jedes Jahr
    Telefónica-Chef
    Zahl der DVB-T2-Nutzer "sinkt jedes Jahr"

    Telefónica-Chef will weiter mehr Frequenzen für den Mobilfunk. Die Zahl der DVB-T2-Zuschauer sinke und liege nur noch im einstelligen Prozentbereich.

  2. Elektromobilität: Serienfertigung des Solarautos Lightyear 0 startet
    Elektromobilität
    Serienfertigung des Solarautos Lightyear 0 startet

    Das Luxus-Elektroauto mit Solarzellen wird zunächst im Zeitlupentempo vom Band rollen. Der günstigere Nachfolger soll in einigen Jahren auf den Markt kommen.

  3. Strom: Wie wahrscheinlich ist ein Blackout?
    Strom
    Wie wahrscheinlich ist ein Blackout?

    "Blackout" könnte das Wort des Jahres werden, so viel wird davon gesprochen. Wir klären, ob Deutschland in diesem Winter wirklich seinen ersten derart verheerenden Stromausfall erleben könnte.
    Eine Analyse von Gerd Mischler

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ • Mindstar: Geforce RTX 4080 1.449€ • Tiefstpreise: G.Skill 32GB Kitt DDR5-7200 • 351,99€ Crucial SSD 4TB 319€, HTC Vive Pro 2 659€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger [Werbung]
    •  /