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Spark: Echtes Open-Source-Tablet mit Plasma Active für 200 Euro

Der KDE-Entwickler Aaron Seigo hat Pläne für ein echtes Open-Source-Tablet veröffentlicht. Das Spark genannte 7-Zoll-Tablet wird mit vorinstalliertem Plasma Active ausgeliefert und soll rund 200 US-Dollar kosten.

Artikel veröffentlicht am ,
Open-Source-Tablet Spark mit Plasma Active
Open-Source-Tablet Spark mit Plasma Active (Bild: Aaron Seigo)

Aaron Seigo zählt seit Jahren zu den Kernentwicklern von KDE. Er war maßgeblich für den neuen Desktop Plasma und das neue Plasma Active genannte User Interface für Tablets und Smartphones verantwortlich. Von Trolltech und später von Nokia wurde er dafür bezahlt, Vollzeit an KDE zu arbeiten. Doch diese Anstellung endet in einigen Wochen und Seigo hat sich nach neuen Möglichkeiten umgesehen.

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Zwar hat Seigo noch nicht verraten, wie seine berufliche Zukunft konkret aussehen soll, eine zentrale Rolle wird aber das erste Tablet mit vorinstalliertem Plasma Active einnehmen. Das Gerät heißt Spark, was andeuten soll, dass es nur der Funke sein soll, der etwas größeres entfacht.

Als Betriebssystem kommt Linux zum Einsatz. Seigo betont, der gesamt Software-Stack werde Open Source und auch das System um das Tablet herum solle offen gestaltet werden. Es soll ausdrücklich keinerlei Walled Garden geben.

Als Hardware kommt ein ARM-Prozessor mit 1 GHz von AMLogic sowie ARMs GPU Mali-400 zum Einsatz. Das Tablet wird zudem über 512 MByte RAM und eine integrierte SSD mit 4 GByte verfügen und zudem über einen Steckplatz für SD-Karten und WLAN verfügen. Das kapazitive Touchscreen Display misst 7 Zoll in der Diagonalen und wird Multitouch unterstützen. Der Endkundenpreis des Tablets soll bei rund 200 Euro liegen.

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Laut Seigo soll Spark nicht nur ein weiteres Stück Hardware sein, sondern eine einzigartige Chance für freie Software: "Wir haben endlich ein Gerät, das nach unseren Bedingungen auf den Markt kommt. Es wurde von uns designt und funktioniert, wie wir es wollen." So soll das Spark neue Möglichkeiten für Anbieter von freier Software schaffen, wobei bereits Partnerschaften mit Projekten wie Owncloud, Kolab und Kontact Touch in Arbeit sind.

Zusammen mit dem Tablet soll auch ein Onlineshop für Inhalte angeboten werden. Dort sollen sich dann unter anderem Bücher des Projekts Gutenberg sowie kostenpflichtige Inhalte und Apps finden.

Mehr Details zum Tablet und wie es bestellt werden kann, will Seigo am kommenden Dienstag verraten. Wann das Tablet auf den Markt kommen soll, sagte Seigo noch nicht. Er schreibt in seinem Blogeintrag lediglich, dass es bald ausgeliefert wird.

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Kaiser Ming 31. Jan 2012

und dabei ist Java ja angeblich so lahm wieso muss erst Google kommen um für Linux eine...

Der Kaiser! 30. Jan 2012

NetworkWorld: The oddest places to find Linux

Der Kaiser! 30. Jan 2012

Ich finde es richtig, das die Programme im Hintergrund "eingefroren" werden. So...

Der Kaiser! 30. Jan 2012

Ich hab das Konzept ja halbwegs verstanden. (Ich finde es trotzdem konfus.) Aber meiner...

honk 30. Jan 2012

Und warum sollte das gerade für Entwicklungsländer besser geeignet sein? Die können sich...


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