Rhapsody: Napster in Deutschland von Konkurrenten gekauft

Napster Deutschland gehört jetzt dem Konkurrenten Rhapsody. Die Marke Napster soll wie beim Verkauf von Napster-USA bestehen bleiben. Rhapsody-Chef Jon Irwin schimpfte in dem Zusammenhang über Konkurrent Spotify.

Artikel veröffentlicht am ,
Napster-Prepaid-Karte aus dem Jahr 2003
Napster-Prepaid-Karte aus dem Jahr 2003 (Bild: Jeff Christensen/Reuters)

Rhapsody hat das Landesgeschäft von Napster in Deutschland und Großbritannien von Best Buy gekauft. Das gab das Streaming-Musik-Unternehmen am 26. Januar 2012 bekannt. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. "Die Erwerbung von Napster und seiner Abonnentenbasis in Großbritannien und Deutschland verschafft uns idealen Zugang zum europäischen Markt", sagte Jon Irwin, Präsident von Rhapsody. Der Service von Napster könne so mehr Nutzern zur Verfügung gestellt werden.

Stellenmarkt
  1. Linux-Experte/C++ Entwickler (m/w/d)
    GTS Deutschland GmbH, München
  2. Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Wissenschaftliche Mitarbeiterin (w/m/d) an der Fakultät für ... (m/w/d)
    Universität Passau, Passau
Detailsuche

Rob Wells, Präsident der Sparte Global Digital Business bei der Universal Music Group, begrüßte Rhapsodys Einzug in Europa.

Rhapsody werde alle Mitarbeiter von Napster International weiter beschäftigen und will unter der Marke Napster in Deutschland und Großbritannien operieren. Dem Magazin Musikwoche sagte Napster-Geschäftsführer Thorsten Schliesche: "Wir haben derzeit zwölf Mitarbeiter in Frankfurt und zwei in London und wollen das so beibehalten."

Rhapsody startete im Dezember 2001 und war einer der ersten Streamingmusikdienste für Abonnenten in den USA. Im Februar 2011 entließen Realnetworks und MTV ihr Gemeinschaftsunternehmen Rhapsody in die Unabhängigkeit.

Golem Karrierewelt
  1. Einführung in das Zero Trust Security Framework (virtueller Ein-Tages-Workshop)
    18.01.2023, virtuell
  2. Airtable Grundlagen: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Napster wurde ursprünglich als Peer-to-Peer-Tauschbörse von Shawn Fanning, John Fanning und Sean Parker gegründet und 2001 unter dem juristischen Druck der Musikindustrie geschlossen. Roxio kaufte die Marke Napster und verkaufte sie in den USA im Dezember 2011 an Rhapsody.

Der konkurrierende Musikstreamingdienst Spotify ist noch nicht offiziell in Deutschland gestartet. Irwin erklärte Musikwoche: "Spotify ködert Kunden mit einem großzügigen Umsonstangebot, zieht dann nach und nach die Schrauben an und versucht so, die Nutzer zu zahlenden Abonnenten zu machen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


stuempel 31. Jan 2012

Aus den Stellungnahmen von Napster bei Facebook: "Wie angekündigt, werden wir die...

pholem 27. Jan 2012

Ich glaube du hast nicht ganz verstanden worum es McNoise geht. Es geht nicht ums...

stuempel 27. Jan 2012

Stellungnahme von Napster: "Was ändert sich an meiner Music-Flatrate für 9,95¤ pro Monat...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
El-Ali-Meteorit
Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten

In einer Probe aus einem in Somalia niedergegangenen Meteoriten wurden zwei Mineralien entdeckt, die auf der Erde so bisher nicht gefunden wurden.

El-Ali-Meteorit: Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten
Artikel
  1. Kraftfahrt-Bundesamt: Elektrischer Corsa sollte zur Abgasuntersuchung
    Kraftfahrt-Bundesamt
    Elektrischer Corsa sollte zur Abgasuntersuchung

    Das Kraftfahrt-Bundesamt ruft den Opel Corsa samt der Elektro-Variante zurück, weil ein Softwarefehler im Auto eine Messung verhindert.

  2. Recruiting: Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden
    Recruiting
    Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden

    Software ist objektiv und kennt keine Vorurteile, das macht Künstliche Intelligenz interessant für die Personalauswahl. Ist KI also besser als Personaler? Die Bewerber sind skeptisch und die Wissenschaft liefert keinen Beweis dafür.
    Ein Bericht von Peter Ilg

  3. Bayern: Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert
    Bayern
    Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert

    Die bayerische Arbeitsministerin plädiert für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz und will mehr als zehn Stunden Arbeit pro Tag erlauben.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Tiefstpreise: Crucial SSD 4TB 319€, Palit RTX 4080 1.499€, HTC Vive Pro 2 659€ • Alternate: Team Group SSD 512GB 29,99€, AOC Curved 27" 240 Hz 199,90€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ [Werbung]
    •  /