DDR3-DRAM: AMD Memory auch in Deutschland erhältlich

Die Eigenmarke "AMD Memory" des Chipherstellers wird nun auch offiziell in Deutschland vertrieben. Die Speicherchips wie auch die Module stellt aber nicht AMD her. Die DDR3-DIMMs sind in drei Geschwindigkeitskategorien verfügbar.

Artikel veröffentlicht am ,
AMD Memory der Performance-Edition
AMD Memory der Performance-Edition (Bild: AMD)

Mit seiner Marke AMD Memory will der CPU- und GPU-Hersteller besonders hochwertige Speicher anbieten, die auf AMD-Plattformen garantiert keine Probleme verursachen. Bei den Geräten handelt es sich aber um ganz herkömmliche DDR3-DIMMs für Desktop-PCs, sie laufen also selbstverständlich auch in PCs mit Intel-Prozessoren. Die Module sind nur für Standardrechner vorgesehen und verfügen nicht über Fehlerkorrektur nach ECC.

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Nachdem die ersten AMD-Riegel bereits im Sommer 2011 in Japan und Kanada bei Händlern auftauchten, hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge nun den offiziellen Vertrieb auch in Europa aufgenommen. Die Speichermodule werden von Patriot gefertigt, wie bei solchen Drittanbietern üblich bleibt der Hersteller der Chips unbekannt.

AMD verspricht aber, dass dabei keine minderwertigen ETT-Bausteine eingesetzt werden. Das Kürzel steht in der DRAM-Branche zwar für "effectively testeted", die Bezeichnung ist jedoch recht schönfärberisch. ETT-Chips werden nur mit aufgedruckten Funktionsbezeichnungen geliefert und an Spot-Märkten gehandelt, der eigentliche Hersteller bleibt im Dunkeln - solche besonders billigen DRAMs sind in hochgezüchteten PCs oft unzuverlässig.

In drei Kategorien gibt es AMD Memory, sie sind nach Geschwindigkeiten gestaffelt. Die Entertainment-Edition der Speicher arbeitet mit effektiv 1.333 oder 1.600 MHz, die Performance-Ausgabe mit 1.600 MHz. Abweichungen in den Timings ergeben sich je nach Marktlage, sie sind aber auf den Einzelhandelsverpackungen der Module aufgedruckt. Besonders zuverlässig und handselektiert sind AMD zufolge die DIMMs der Radeon-Edition, sie arbeiten mit effektiv 1.866 MHz. Statt der ersten Bezeichnung "Radeon Memory" heißen nun alle Versionen "AMD Memory".

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AMD Memory wird sowohl in Form von einzelnen Speichermodulen als auch in Kits mit zwei Riegeln angeboten, die Kapazitäten der einzelnen Module betragen 2 oder 4 GByte. Die ersten Listungen bei deutschen Hardwareversendern orientieren sich an den aktuellen und sehr niedrigen Marktpreisen für DDR3-Speicher. So ist beispielsweise ein 8-GByte-Kit der Performance-Edition nach DDR3-1.600 für rund 45 Euro erhältlich. Das liegt auf dem Niveau der Angebote anderer großer Speichermarken.

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McFly 27. Jan 2012

kt

wohvenomous 27. Jan 2012

Oh je ... AMD macht RAM ... na jetzt wirds Lustig. Die sollen lieber mal schauen, dass...

morbidmorgis 26. Jan 2012

Ich hab mich auch über die Meldung gewundert. Bei Alternate gibts die "Entertainment...

horkrux 26. Jan 2012

Super. Du würdest 4-5 ¤ mehr zahlen! Wahnsinns-Aussage! Im Endeffekt kommts wenn schon...

chuck 26. Jan 2012

Ironie. Schonmal was davon gehoert? Tolle Sache.



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