Gegen iBooks 2: Offene Plattform für digitale Schulbücher geplant
Deutsche Bildungsmedienverlage arbeiten an einem digitalen Regal, mit dem Schulen, Lehrer und Schüler Lehrbücher verwalten, laden und auch offline nutzen können - auf beliebigen Endgeräten und nicht beschränkt auf ein Betriebssystem. Die Freischaltcodes für die Lehr- beziehungsweise Schulbücher(öffnet im neuen Fenster) gibt es direkt von den Verlagen, die auf der offenen Plattform " Digitale Schulbücher(öffnet im neuen Fenster) " vertreten sein sollen.
An dieser offenen Vertriebs- und Lernplattform arbeiten 27 im Verband Bildungsmedien(öffnet im neuen Fenster) versammelte Bildungsmedienverlage und wollen damit eine Alternative beispielsweise zum an Apple-Hardware gebundenen iBooks-2 -Shop entwickeln. Apple will mit iBooks 2 das Schulbuch revolutionieren, weg vom statischen Lehrinhalt und hin zum multimedialen Lernen - teilnehmende Verlage müssen dafür aber einen Exklusivvertrag eingehen.
Die Lösung der deutschen Bildungsverlage soll auf die Schulpraxis ausgerichtet sein und für den Unterricht auch wichtige Whiteboard-Funktionen für digitale Schultafeln unterstützen. Als Marktstart ist der Schuljahresbeginn 2012/2013 geplant. Der Funktionsumfang soll auch danach noch erweitert werden, um die Plattform Digitale Schulbücher voranzubringen.
Auf der Bildungsmesse Didacta wollen die beteiligten Verlage eine Vorschauversion von Digitale Schulbücher zeigen und weitere Details ankündigen. Die Didacta findet vom 14. bis zum 18. Februar 2012 in Hannover statt. Angekündigt wurde auch eine Gemeinschaftspräsentation auf dem Stand des Verbands Bildungsmedien (Halle 16, Stand E22).