Datenschutz: O2 übermittelte Mobilfunknummern an Websites

In bestimmten Fällen übermittelt O2 die Mobilfunkrufnummer des Nutzers beim mobilen Surfen an den Betreiber der Websites, die dieser aufruft. Genutzt wird dies zur Altersverifikation bei Zugriff auf Inhalte für Erwachsene, zur Abrechnung von Premium-Inhalten durch Drittanbieter und um O2-Kunden zu erkennen. In solchen Fällen würden die Daten an "vertrauenswürdige Partner" weitergegeben, erklärte O2. Das sei durchaus ein branchenübliches Vorgehen.
Nun kam es durch einen Softwarefehler dazu, dass die Telefonnummer nicht nur an solche vertrauenswürdigen Partner weitergegeben wurde, wie Lewis Peckover herausfand(öffnet im neuen Fenster) . Die Telefonnummern wurden zusammen mit dem User-Agent im Feld "x-up-calling-line-id" der HTTP-Requests an alle Webseiten übermittelt.
Das Problem bestand laut O2(öffnet im neuen Fenster) ab dem 10. Januar 2012 und wurde am 25. Januar 2012 um 14 Uhr beseitigt.



