Hacker: Geohot verlässt Facebook und sucht seine Freunde

Der vor allem durch das Knacken von iPhone und Playstation 3 (PS3) bekanntgewordene Hacker George 'Geohot' Hotz ist nicht mehr bei Facebook angestellt. Stattdessen entwickelt er nun auf eigene Faust eine Verknüpfung von Facebook und Google Maps.

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"Geohot" in Anti-Sony-Rapvideo
"Geohot" in Anti-Sony-Rapvideo (Bild: Youtube.com)

Unter wheremyfriendsat.com findet sich das jüngste Werk von George 'Geohot' Hotz. Wer in einem anderen Tab des Browsers bei Facebook eingeloggt ist, kann mit Hotz' Seite sehen, wo auf der Welt sich seine Facebook-Freunde gerade befinden. Die Karten dafür liefert Google Maps. Nötig ist auch noch eine Facebook-App, die sich der Anwender nach dem Aufruf der Seite installieren muss. Bei einem kurzen Versuch mit der Karte von Berlin und einem Account von Golem.de klappte das aber nicht.

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Die App entstand auf einem Hackathon, den das von der Musikerin Lady Gaga unterstützte Startup Backplane veranstaltet hatte. Dort traf Businessinsider Hotz, der sich auch beim Programmieren filmen ließ. Der Hacker bestätigte dem Medium, dass er nicht mehr direkt bei Facebook arbeitet. Sein dort erworbenes Know-how setzt er nun aber offenbar für eigene Projekte ein. Die Lokalisierungsapp mag nur als Beispiel dienen, denn die Idee ist nicht neu und wird von einigen Projekten auch mit öffentlichem Beispielcode verfolgt.

George Hotz war Mitte 2011 von Facebook eingestellt worden, Gründe für sein schnelles Ausscheiden nennt Businessinsider nicht. Auch das einst sehr aktive private Blog von Hotz weist seit April 2011 keine neuen Einträge mehr auf. Vor seiner Arbeit für Facebook hatten der Hacker und Sony ihren Rechtsstreit beigelegt. Der Konflikt entstand durch Hotz' Hackereien an der Playstation 3, für die er nach langem Hin und Her schließlich auch eine Anleitung veröffentlichte.

Nach eigener Aussage ging es Hotz dabei nie darum, Schwarzkopien auf der Konsole auszuführen, sondern um die Erforschung des Sicherheitssystems. Sony wehrte sich jedoch massiv gegen den Hack und entfernte die Möglichkeit, Linux auf der Playstation 3 zu nutzen, durch ein Firmwareupdate und brachte schließlich auch eine neue Version der Konsole mit veränderter Hardware auf den Markt.

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