Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Physibles: Pirate Bay wird dreidimensional

Über The Pirate Bay können Nutzer ab sofort auch 3D-Designs tauschen. Die Objekte sollen sie dann von einem 3D-Drucker aufbauen lassen.
/ Werner Pluta
39 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Physibles: von der digitalen zur physischen Form (Bild: The Pirate Bay/Screenshot: Golem.de)
Physibles: von der digitalen zur physischen Form Bild: The Pirate Bay/Screenshot: Golem.de

Das Angebot The Pirate Bay hat eine neue Kategorie eingerichtet: Nutzer können darüber jetzt auch 3D-Designs suchen, die sie dann auf einem 3D-Drucker ausgeben lassen.

Physibles(öffnet im neuen Fenster) nennen die Pirate-Bay-Gründer diese Klasse von Daten. "Wir glauben, dass der nächste Schritt beim Kopieren derjenige von der digitalen zur physischen Form sein wird. Es geht um physische Objekte", schreiben sie in ihrem Blog(öffnet im neuen Fenster).

Es gebe einen großen gesellschaftlichen Nutzen, wenn Nutzer Gegenstände ausdruckten statt sie zu kaufen. Es müssten nicht mehr zahllose Produkte um die Welt geliefert oder kaputte Objekte wieder zurücktransportiert werden. Auf diese Weise werde Kinderarbeit verhindert. Sogar der Hunger könnte überwunden werden, wenn sich die Hungernden ihr Essen ausdrucken könnten. "Wir können nicht nur ein Rezept teilen, sondern die ganze Mahlzeit."

Eines der auf Pirate Bay angebotenen Physibles ist übrigens das Piratenschiff, das das Logo des Angebots bildet(öffnet im neuen Fenster). Ausdrucken können es Nutzer beispielsweise auf einem Replicator, den Makerbot kürzlich auf der CES vorgestellt hat. Geräte wie der Replicator oder der ebenfalls auf der CES präsentierte Cube von 3D Systems sind inzwischen auch für Endkunden erschwinglich.


Relevante Themen