Abo
  • Services:

Gerücht: Microsoft Points könnten abgeschafft werden

Die Microsoft Points sollen offenbar abgeschafft werden. Einem Gerücht zufolge wird Microsofts virtuelle Währung nur noch bis zum Jahresende 2012 genutzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Prepaidkarte mit 4.200 Microsoft Points
Prepaidkarte mit 4.200 Microsoft Points (Bild: Microsoft)

Microsofts virtuelle Währung, die Microsoft Points, soll nur noch bis zum Jahresende 2012 genutzt werden. Das will die Website Inside Mobile Apps von einem Insider erfahren haben. In Zukunft werde auch Microsoft nur noch in den landesüblichen Währungen abrechnen. Ein Microsoft-Sprecher wollte das Gerücht auf Nachfrage von Golem.de nicht kommentieren.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Noch ist die Punktewährung von Microsoft aktiv. Sie wird bei Xbox Live für alles eingesetzt, von kleinen Downloaderweiterungen und Filmen über Xbox-Live-Arcade- und Vollpreisspieledownloads. Vollpreisspiele können aber alternativ auch mit der Kreditkarte bezahlt werden, um den Kunden das ständige Aufladen des Punkteguthabens zu ersparen.

Uneinheitliche Nutzung

Während im Windows Phone Marketplace für Smartphones mit Windows Phone 7 die Apps mit Euro ausgepreist werden, finden sich die Microsoft Points als Zahlungsalternative noch im Zune Marketplace. Dort werden Musik und Videos zum Kauf und zur Miete angeboten, die sich mit verschiedenen Geräten wiedergeben lassen, etwa mit dem Windows-PC oder dem Windows Phone. Das ist ein Unterschied zu Apples iTunes Store, über den Apps, Musik und Videos allesamt in Euro bezahlt werden.

Auch bei Games for Windows Live (GfWL) ist Microsofts Punktewährung zu finden und kann zum Kauf etwa von Downloaderweiterungen (DLC) für Spiele verwendet werden. Da Microsofts für 2012 angekündigtes PC-Betriebssystem Windows 8 einen eigenen Software-Download-Shop auch für Vollpreisspiele und -anwendungen mit sich bringt, ist zu erwarten, dass auch hier Microsoft Points - wenn überhaupt - nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.

Punkte als Nachteil für Kunden

Im Videospielebereich nutzt neben Microsoft auch Nintendo noch eine virtuelle Währung, während Sony darauf verzichtet und dem Kunden Umrechnung und Ärger mit dem Aufladen erspart. Microsoft- und Nintendo-Kunden können ihre Konten entweder per Kreditkarte mit Punktepaketen aufladen oder im Handel verschiedene Punktekarten erwerben. Der darauf aufgedruckte Code wird dann online eingegeben und die Punkte freigeschaltet, nicht anders als bei Euro-Guthaben-Karten etwa für iTunes.

Während bei iTunes das Guthaben aber optional ist und wenn es zur Neige geht, einfach passend mit der Kreditkarte bezahlt wird, muss bei den Xbox Live immer wieder ein neues Punktepaket erworben und damit ein Guthaben angelegt werden. Das ist dann oft zu groß oder zu klein dimensioniert. Zudem ist für Kunden nicht gleich ersichtlich, wie viel ein Download umgerechnet in Euro kostet und das könnte eher zum Kauf verlocken. Einen Vorteil hat damit nur Microsoft, die Kunden kaufen immer mehr Punkte, als sie eigentlich brauchen und ersparen dem Unternehmen zugleich Kreditkartengebühren.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)

Niriel 25. Jan 2012

Es steht nirgendwo das die Karten abgeschafft werden, nur die Währung der Karten wird...

tunnelblick 25. Jan 2012

das setzt voraus, dass üerhaupt so viele die points kaufen, was ich bezweifle. außerdem...

derKlaus 25. Jan 2012

Das vergessen die meisten. daß die Spiele eine Preisstabilität an den Tag legen, die...

Replay 24. Jan 2012

Ich habe danach Ecosiat und bin zu dem Schluß gekommen, daß die Dinger im...

dabbes 24. Jan 2012

normale Mensch den Marketingfuzzis von MS vor der Einführung der Punkte sagen können...


Folgen Sie uns
       


Nerf Laser Ops Pro - Test

Hasbros neue Laser-Ops-Pro-Blaster verschießen Licht anstelle von Darts. Das tut weniger weh und macht trotzdem Spaß.

Nerf Laser Ops Pro - Test Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek

  1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

    •  /