Nicht alle verfallen in Panik

Von der Situation ziemlich unbeeindruckt zeigt sich der Dienstleister Rapidshare, der in der Vergangenheit immer wieder Ärger mit Rechteinhabern hatte. Mitten in dem Wirbel um Megaupload hat der Dienst seine iPhone-App per Pressemitteilung bekanntgemacht. Allerdings wurde die App bereits einen Tag vor der Megaupload-Razzia im App Store zur Freischaltung eingereicht.

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Rapidshare hat via Facebook erklärt, dass sich der Dienst in keiner Weise bedroht sieht. Begründet wird das unter anderem damit, dass sich Rapidshare einem rechtlich einwandfreien Zugriff auf seine Daten durch Kontrollen nicht entzieht. In einem Interview mit der SZ gibt sich eine Rapidshare-Sprecherin zudem betont gelassen.

Ziemlich sicher fühlt sich auch Mediafire, wie das Unternehmen in einem Blogeintrag angibt. Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen, zum Beispiel durch Urheberrechtsverletzungen, werden laut Mediafire geahndet. Zudem sieht sich der Dienst als nicht so sehr mit Megaupload vergleichbar. Er vergleicht sich mit Akamai, Amazon S3 und Yousendit. Das Unternehmen verweist nebenbei darauf, dass 86 Prozent der Fortune-500-Firmen diesen Dienst nutzen. Trotzdem will das Unternehmen im zweiten Quartal 2012 an der Art und Weise arbeiten, wie Dateien getauscht werden. Allerdings wohl eher, um in Konkurrenz mit Dropbox und ähnlichen Diensten zu treten.

Auch von Dropbox und Yousendit sind bisher keine Reaktionen auf den Megaupload-Fall zu sehen. Dropbox dürfte sich per se etwas sicherer fühlen, da sich die Nutzer immerhin anmelden müssen, um ihre Dateien zu tauschen. Das auch in Firmen beliebte Werkzeug lässt sich aber ebenfalls für Urheberrechtsverletzungen benutzen. Das gilt allerdings für fast alle Dateitauschsysteme. Sogar per E-Mail ist das möglich, wenngleich nicht so effizient, da Anhänge prinzipbedingt um über 30 Prozent aufgebläht werden. Zudem erlauben viele Mailserver Anhänge nur bis zu einer bestimmten Größe.

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Wie das System Megaupload funktioniert und wo die Gründe für die Schließung liegen, haben wir in einem eigenen Artikel näher betrachtet. Vieles davon trifft vermutlich nicht auf alle Filesharing-Anbieter zu.

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 Megaupload-Nachspiel: Einige Filehoster bekommen Angst, andere machen weiter
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