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Call of Duty: Kim Schmitz als Modern-Warfare-3-König?

Bei seiner Festnahme hatte Kim Schmitz, Chef von Megaupload, eine Schrotflinte in der Hand. Mit derartigen Schießprügeln kann er zumindest virtuell offenbar gut umgehen: Ein Video zeigt ihn, wie er es unter dem Pseudonym Megaracer auf die Nummer-1-Position bei Modern Warfare 3 gebracht hat.
/ Peter Steinlechner
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Kim Schmitz feiert seine Nummer-1-Position in MW 3. (Bild: Youtube)
Kim Schmitz feiert seine Nummer-1-Position in MW 3. Bild: Youtube

Was macht einer, der ein riesiges Haus in Neuseeland bewohnt und mit einer Filesharing-Site Millionen scheffelt? Offenbar sitzt er viele Stunden auf dem Sofa und zockt Modern Warfare 3. Jedenfalls muss der gerade im Fall Megaupload.com verhaftete Kim Schmitz viel von seiner Freizeit mit Call of Duty verbracht haben: Auf Youtube ist jetzt ein Video aufgetaucht, das Kim Dotcom selbst am 31. Dezember 2011 hochgeladen hat. Es zeigt Schmitz im Zeitraffer, wie er mehrere Stunden mit der Xbox-360-Version der jüngsten Ausgabe von Call of Duty verbringt, bis er es mit seinem Pseudonym "Megaracer" auf den ersten Platz der Leaderbords für Kills und Free-for-All geschafft hat und sich feiern lässt. Die Szenen scheinen authentisch zu sein, auch von Manipulationen etwa per Hack ist nichts zu sehen.

 
Video: Kim Schmitz feiert seinen Nummer-1-Rang in Modern Warfare 3

Kim Schmitz gilt als begeisterter Gamer, der in den 1990ern von München aus sein eigenes Spielenetzwerk namens Liga.net betrieben hat, in dem sich vor allem Fans von Quake getroffen haben. In der deutschen Spielepresse gab es damals ein paar kleinere Berichte über Schmitz, weil er angeblich Spieler, die ihn – seiner Meinung nach unter anderem durch den Einsatz von Bots – besiegt hatten, kurzerhand aus Liga.net rausgeworfen hatte.


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