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QLogic: Intel kauft Infiniband-Bereich

Intel übernimmt für 125 Millionen US-Dollar das Infiniband-Geschäft von QLogic. Der Halbleiterhersteller will mit dem Kauf seinen Bereich Hochleistungsrechnen ausbauen.

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Infiniband-CX4-Cable aus dem Jahr 2007
Infiniband-CX4-Cable aus dem Jahr 2007 (Bild: Stefan Worm/GNU-Lizenz Version 1.2)

Intel hat von QLogic den Produktionsbereich Infiniband gekauft. Das gab Intel am 23. Januar 2012 bekannt. Wie QLogic erklärte, lag der Kaufpreis bei 125 Millionen US-Dollar.

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Intel erwartet, dass eine große Zahl von Mitarbeitern aus dem QLogic-Bereich zu Intel wechseln wird. Die Übernahme soll bis Ende des ersten Quartals 2012 abgeschlossen sein. QLogic ist ein Anbieter von Daten-, Server- und Speichernetzwerkprodukten. QLogic-Chef Simon Biddiscombe sagte, das Unternehmen wolle mit dem Verkauf seine Bargeldposition verbessern.

Infiniband ist eine Spezifikation für eine latenzarme, serielle Hochleistungsschnittstelle für hohe Bandbreiten. Sie ermöglicht Remote Direct Memory Access (RDMA) für Interprozesskommunikation (IPC). Die Schnittstelle wird für Rechenzentren und für integrierte Anwendungen verwendet, bei denen schnelle Kommunikation zwischen Servern wichtig für die Systemleistung ist. Intel hat nach eigenem Bekunden an der Entwicklung der Spezifikation und der Softwarestacks für Infiniband mitgewirkt.

Performance von über 1 Exaflops/s

Mit der Übernahme wolle Intel seinen Bereich Hochleistungsrechnen ausbauen. Bis 2018 wolle der weltgrößte Prozessorhersteller hier eine Leistung im Bereich von über 1 Exaflops/s erreichen, hatte das Unternehmen auf der International Supercomputing Conference 2011 erklärt. Die Technologie und das Know-how von QLogic würden benötigt, um diese Vision zu realisieren.

Die QLogic-Infiniband-Produktlinie werde in die Intel-Networking-Produktpalette integriert, sagte Kirk Skaugen, Vice President und General Manager für die Intel-Sparte Data Center und Connected System Group.

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