"Focus on the User": Facebook und Twitter zeigen Google, wie soziale Suche geht

Googles soziale Suche könnte viel besser sein, wenn Google nur Ergebnisse aus dem gesamten Web berücksichtigen würde, meinen einige Entwickler von Facebook, Twitter und Myspace und zeigen zum Beweis, wie das aussehen würde.

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So könnte Googles soziale Suche aussehen
So könnte Googles soziale Suche aussehen (Bild: Focus in the User)

Mit "Suche plus deine Welt" hat Google viel Kritik auf sich gezogen: Google integriert damit Google+ stärker in seine Suchmaschine. Neben persönlichen Daten, die nicht öffentlich zugänglich sind, landen auch Profile und Google+-Seiten in den Ergebnissen der Google-Suche, einschließlich der Möglichkeit, Personen direkt den eigenen Kreisen hinzuzufügen.

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Das hat vor allem bei Twitter, aber auch bei anderen sozialen Webdiensten zu kritischen Kommentaren geführt. Nun legen einige Entwickler von Facebook und Twitter nach und zeigen mit "Focus on the User", wie soziale Suche aus ihrer Sicht aussehen sollte.

Ihr kleines Werkzeug nutzt Googles eigenes Relevanzmaß - das Ranking aus der organische Suche - um festzulegen, welche sozialen Inhalte an den Stellen in Googles Suchergebnissen erscheinen sollten, wo derzeit Ergebnisse aus Google+ angezeigt werden. Alle Daten kommen allein aus Google, es werden keine anderen Dienste oder APIs verwendet.

Wer heute in der englischen Google-Suche nach "cooking" sucht, dem zeigt Google beispielsweise den englischen Fernsehkoch Jamie Oliver als relevantes soziales Suchergebnis an. Daran ändert auch das per Bookmarklet einbindbare "Focus on the User" nichts. Statt aber auf die Google+-Seite von Jamie Oliver wird auf Twitter verweisen, ergänzt um Links auf Facebook, Google+ und Myspace. Denn während Jamie Oliver auf Google+ rund 156.000 Nutzer folgen und das letzte Update rund zwei Monate alt ist, hat er bei Twitter über 1,8 Millionen Follower und twittert fast täglich. Und so liegt die Twitter-Seite von Jamie Oliver in den organischen Suchergebnissen denn auch vor seinem Google+-Profil.

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Der für "Focus on the User" geschriebene Code steht als Open Source zur Verfügung. Zudem gibt es einige Beispiele, die auch ohne das Bookmarklet verdeutlichen, wie sich die Entwickler von Facebook, Twitter und Myspace Googles soziale Suche vorstellen.

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