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Samsung SUR40: Microsofts zweite Surface-Generation verfügbar und günstiger

Microsofts Surface 2.0 ist ein paar Tausend Euro günstiger geworden und kann jetzt gekauft werden. Samsungs Sur40-System ist verglichen mit dem Vorgänger so schlank, dass der Multitouch-Tisch auch an die Wand gehängt werden kann.
/ Andreas Sebayang
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Die Tischbeine des Sur40 kosten 600 Euro extra. (Bild: Samsung)
Die Tischbeine des Sur40 kosten 600 Euro extra. Bild: Samsung

Rund drei Jahre nach der Vorstellung der ersten Surface-Generation ist die zweite Generation nun verfügbar, wie Microsofts neuer Partner Samsung verkündet. Der Multitouch-Tisch Sur40 arbeitet grundlegend anders als die erste Generation. Statt mit voluminöser Projektion mit Kameras zur Erkennung von Gegenständen im Gehäuse arbeitet Sur40 mit Pixeln, die selbstaufgelegte Gegenstände erkennen können ("Optical Sensor in Pixel"). Damit ist der Tisch deutlich schlanker geworden und lässt sich auch an der Wand wie ein Fernseher befestigen. Allerdings sind damit einige Anwendungsgebiete ausgeschlossen, die etwa das Auflegen von Gegenständen voraussetzen. Der Surface der ersten Generation ließ sich nicht an der Wand per Vesa-Halterung aufhängen.

Microsoft Surface alias Sur40 – Hands on (Ifa 2011)
Microsoft Surface alias Sur40 – Hands on (Ifa 2011) (03:52)

Die Hardware der Surface-Plattform wurde mit Sur40 auch modernisiert. In dem Bildschirm steckt ein Athlon II X2 mit 2,9 GHz für beide Kerne. Der Arbeitsspeicher ist 4 GByte groß und die Festplatte fasst 320 GByte. Mit einer neuen Grafikkarte, einer Radeon HD 6570M, wird eine deutlich höhere Auflösung ermöglicht. Statt 1.024 x 768 sind es nun 1.920 x 1.080 Pixel bei einer Displaydiagonalen von 40 Zoll. Die Bildschirmhelligkeit wird mit 300 Candela/qm angegeben.

Surface 2.0 ist wie gehabt multitouchtauglich. Bis zu 50 Punkte kann das Display erkennen. Zudem kann die Oberfläche mit ihren Pixeln beispielsweise auch QR-Codes erkennen. Das alte, recht grobe Surface-Tag-System mit seinen Punkten auf der Unterseite von Gegenständen dürfte ebenfalls noch funktionieren.

Verbindungen mit der Außenwelt nimmt das Sur40-System per Ethernet, USB, SD-Kartenschacht oder WLAN auf. Zudem ist es möglich, per HDMI das Bild an einen weiteren Monitor oder Projektor auszugeben.

Der Preis sinkt von damals 11.000 Euro für den ersten Surface-Tisch auf nun rund 9.000 Euro, allerdings nur für den Bildschirm selbst. Für die Standbeine werden nochmals 600 Euro fällig. Die Unterscheidung zwischen einer Variante mit und ohne SDK gibt es nicht mehr. Wer mit einem Surface der ersten Generation entwickeln wollte, musste noch 13.000 Euro ausgeben.

Im normalen Handel wird der Tisch aber nicht verfügbar sein. Interessenten werden an Samsungs Distributoren Delo(öffnet im neuen Fenster) und Tech Data(öffnet im neuen Fenster) verwiesen, die den Sur40 laut Samsung bereits anbieten können.


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