Blackberry OS 10: Neuer RIM-Chef schließt Lizenzierung nicht aus

Möglicherweise wird Research In Motion (RIM) das in Entwicklung befindliche Mobilbetriebssystem Blackberry OS 10 an andere Hersteller lizenzieren. Bisher gab es Blackberry-Geräte einzig und allein von RIM, so dass Soft- und Hardwareentwicklung in einer Hand lagen.

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Bisher gibt es Blackberry-Geräte nur von RIM.
Bisher gibt es Blackberry-Geräte nur von RIM. (Bild: Bay Ismoyo/AFP/Getty Images)

Der neue Chef von Research In Motion (RIM), Thorsten Heins, hat in einem Interview mit der kanadischen Tageszeitung The Globe and Mail neue Optionen für den Blackberry-Hersteller angedeutet. Heins schließt nicht aus, Blackberry OS 10 an andere Gerätehersteller zu lizenzieren. Diesen Schritt würde RIM unternehmen, um stärker als bisher wachsen zu können.

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Unter welchen Voraussetzungen RIM das künftige Blackberry-Betriebssystem lizenzieren wird, ist noch unklar. Ebenfalls ist offen, ob Gerätehersteller Interesse daran haben werden, Blackberry OS 10 zu lizenzieren. Denn bisher ist nur wenig vom neuen Blackberry-Betriebssystem bekannt. Im August 2011 hatte es RIM erstmals angekündigt. Es sollte eigentlich Blackberry BBX heißen. Aufgrund eines Namensrechtsstreits musste RIM dieses Vorhaben aufgeben und hat das Betriebssystem daher Blackberry OS 10 genannt. Aktuelle Blackberry-Smartphones laufen mit Blackberry 7. Weshalb RIM hier zwei Versionsstufen bei der Namensgebung übersprungen hat, ist nicht bekannt.

Blackberry OS 10 basiert auf QNX und soll die Besonderheiten von Blackberry OS fortführen. Auch RIMs Tablet OS basiert bereits auf QNX. Mit Tablet OS läuft das Blackberry Playbook. Das neue Blackberry OS wird eine Anbindung an die Blackberry-Umgebung erhalten und HTML5-Anwendungen unterstützen.

Bis erste Geräte mit Blackberry OS 10 erscheinen, wird es aber noch dauern. RIM geht davon aus, dass erst Ende 2012 erste Blackberry-OS-10-Geräte erscheinen werden. Mit Blackberry OS 10 solle es mit den sinkenden Blackberry-Verkaufszahlen vorbei sein. Das kann für RIM eine lange Wartezeit werden.

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