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Apple: Massive Kritik an iBooks-Lizenzbedingungen

Die neuen Apple-Lizenzbestimmungen für die Lehr- und Schulbuchsoftware iBooks Author lösen massive Kritik aus. Apple sei gierig, weil kostenpflichtige Bücher nur über iTunes verkauft werden dürfen.
/ Andreas Donath
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Die Lizenzbedingungen für den Vertrieb von iBooks-Author-Büchern sorgen für Diskussionen. (Bild: Apple)
Die Lizenzbedingungen für den Vertrieb von iBooks-Author-Büchern sorgen für Diskussionen. Bild: Apple

In Apples Lizenzbedingungen für iBook Autor heißt es, dass gebührenpflichtige Bücher nur über Apples iBookstore(öffnet im neuen Fenster) beziehungsweise iTunes U verkauft werden dürfen. Kostenfreie Bücher können auch über Apples Angebot, aber alternativ auch zum Download von beliebigen Websites angeboten werden. Bei bezahlten Inhalten ist die Wahl des Distributionskanals jedoch nicht frei bestimmbar. Das kritisiert die Website PCmag.com(öffnet im neuen Fenster) scharf.

Nach Ansicht des IT-Branchendienstes ZDnet(öffnet im neuen Fenster) ist dieses Verhalten gierig und böse. Apple verlangt eine Provision von 30 Prozent des Verkaufspreises. Die Autorensoftware selbst ist kostenlos. 

Amazon erhält nach Angaben der Website Cult of Mac(öffnet im neuen Fenster) je nach Verlag und Buch zwischen 30 und 70 Prozent des Verkaufspreises von Kindle-Büchern

Apple behält sich das Recht vor, Bücher abzulehnen, die über den iBookstore verkauft werden sollen. Dieser Punkt ist identisch mit den Zulassungsbestimmungen zu Apples iTunes-App-Store.

Amazon sei hier weniger rigide und soll nach Angaben von Cult of Mac bei seinem Kindle-Angebot überhaupt keine Zulassungsbeschränkungen haben. Verbotene Inhalte(öffnet im neuen Fenster) dürfen jedoch nicht veröffentlicht werden. Auch Amazon nimmt sich das Recht heraus, Bücher nicht zu veröffentlichen. Bislang konnten noch keine Erfahrungen gesammelt werden, welche Bücher Apple nicht veröffentlichen will.


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