Abo
  • Services:

Rich Communication Suite-enhanced: Netzbetreiber starten neuen Handydienst

Mit der Rich Communication Suite-enhanced (RCS-e) soll die mobile Kommunikation verbessert werden. Zwischen Mobiltelefonen können darüber Dateien, Videos und Textnachrichten ausgetauscht werden. Drei deutsche Netzbetreiber wollen RCS-e im Frühjahr 2012 anbieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Deutsche Telekom macht bei RCS-e mit.
Deutsche Telekom macht bei RCS-e mit. (Bild: Deutsche Telekom)

Die drei deutschen Mobilfunknetzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und O2 wollen im Frühjahr 2012 den neuen Mobilfunkdienst Rich Communication Suite-enhanced (RCS-e) in Deutschland anbieten, berichtet der Focus. Was das Magazin dabei verschweigt: Eigentlich wollten die Deutsche Telekom, Vodafone und O2 RCS-e bereits Ende 2011 in mehreren Ländern Europas anbieten. Derzeit ist nicht bekannt, weshalb der Dienst in Deutschland noch nicht verfügbar ist.

Stellenmarkt
  1. Klinikum Nürnberg, Nürnberg
  2. Viega Holding GmbH & Co. KG, Ennest, Elspe

Mit RCS-e wollen sich die Netzbetreiber neue Einnahmemöglichkeiten verschaffen. Der Dienst wurde vom Branchenverband GSMA entwickelt und soll auf allen Mobiltelefonen und Netzen verwendet werden können. Demnach können Kunden den Dienst einfach verwenden, ohne sich Gedanken darum zu machen, ob das Zielgerät RCS-e versteht. In Deutschland gilt das vorerst eingeschränkt, denn nach Focus-Angaben macht E-Plus dabei nicht mit. Somit können Daten über RCS-e also künftig nicht mit E-Plus-Kunden ausgetauscht werden, was das Versprechen der GSMA schon erheblich einschränkt.

RCS-e kann dazu verwendet werden, um Instant Messages und Dateien auszutauschen. Zudem sollen sich Livevideos darüber teilen lassen. Die Nutzung des Dienstes soll besonders einfach sein, heißt es von der GSMA. Im Telefonbuch des Mobiltelefons sieht der Anwender, welcher der Kontakte welche Kommunikationsart unterstützt. Für das Empfangen von Video wird etwa eine gute UMTS-Versorgung vorausgesetzt. Nur wenn das beim Empfänger der Fall ist, kann der Nutzer auch Videos versenden.

Für die Implementierung von RCS-e in das Adressbuch des jeweiligen Mobiltelefons arbeiten die Netzbetreiber mit den Geräteherstellern zusammen, damit die Geräte den Dienst abdecken. Somit ist RCS-e also Bestandteil des Mobiltelefons. Es wird keine separate Anwendung benötigt, um die Funktionen von RCS-e zu verwenden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,99€ statt 59,99€
  2. 68,44€
  3. 22,99€
  4. (u. a. Zowie LED-Monitor 219,90€)

isartom 24. Jan 2012

Nachdem SMS kein Geld mehr bringt (was ja ein "Abfallprodukt" im Telefonkanal ist) muss...

Lala Satalin... 23. Jan 2012

Tja, dann werde ich die neuen Dienste nicht nutzen und andere darüber überzeugen es...

kendon 23. Jan 2012

http://www.richcommunicationsuite.com/

kendon 23. Jan 2012

also genau das was dir der mobilfunker bietet?

RazorHail 23. Jan 2012

wie wird das vom handy OS geregelt? wird das als normale sms/mms angezeigt? oder muss da...


Folgen Sie uns
       


Intel Core i9-9900K - Test

Der Core i9-9900K ist ein Octacore-Prozessor im 14-nm-Verfahren. Die Platine und der Chip darunter sind recht dick, was wohl der hohen Leistungsaufnahme geschuldet ist. Erstmals seit 2011 verlötet Intel den Metalldeckel wieder, anstatt Wärmeleitpaste zu verwenden.

Intel Core i9-9900K - Test Video aufrufen
Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

    •  /