Urchin und Picnik: Google beendet weitere Produkte und Dienste

Googles Konzentration auf die erfolgreichsten Produkte geht weiter. Sechs Produkte und Dienste kamen auf die schwarze Liste.

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Google-CEO Larry Page
Google-CEO Larry Page (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google hat das Ende von weiteren Produkten und Diensten angekündigt. Betroffen sind Google Message Continuity (GMC), Google Sky Map, Needlebase, Picnik, Social Graph API und Urchin. Das gab Dave Girouard, Vice President für Product Management im Blog des Unternehmens bekannt. "Wir werfen einen streng prüfenden Blick auf Produkte, die andere Produkte nur replizieren, die Erwartungen nicht erfüllen konnten, oder die sich nicht in das Gesamtbild Googles integrierten ließen." Solche Entscheidungen zu treffen, könne hart sein, erklärte Girouard.

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Das im Dezember 2010 vorgestellte Google Message Continuity (GMC) ist ein Cloud-basiertes E-Mail-Disaster-Recovery-Produkt für große Unternehmenskunden, die Microsoft Exchange einsetzen. Der Dienst werde eingestellt, da sich Google auf seine eigenen Google-Apps-Produkte konzentriere.

Aus für GMC, Google Sky Map, Needlebase, Picnik, Social Graph API und Urchin

Das 2009 präsentierte Sky Map for Android ist eine Sternenkarte als Applikation für Android-Smartphones, die erlaubt, Sterne am Himmel zu bestimmen oder sich anzeigen zu lassen, wo ein bestimmter Himmelskörper am Firmament zu finden ist. Google Sky Map soll als Open Source an die Carnegie Mellon University gehen, wo es zusammen mit anderen studentischen Projekten weitergeführt werde.

Eingestellt und in andere Produkte überführt werde auch Needlebase, eine Datenmanagement-Plattform, die mit dem Kauf von ITA Software zu Google kam.

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Picnik, eine Onlinebildbearbeitung, die Google erst im Jahr 2010 erworben hat, wird am 19. April 2012 eingestellt. Das Team werde an anderen Google-Produkten arbeiten. Nutzer der kostenpflichtigen Premiumversion erhielten ihr Geld zurück. Auch das Social-Graph-API wird wegen zu geringen Interesses bei den Entwicklern abgeschaltet.

Im Jahr 2005 kaufte Google Urchin, dessen Software die Grundlage für Google Analytics, für die webbasierte Analyse von Zugriffen auf Webseiten, ist. Die Anwendung Urchin Software, die Kunden selbst installieren können, wird ab März 2012 nicht mehr verkauft.

Die Streichungsliste ist bereits die vierte große Serie von Produkteinstellungen bei Google, nachdem Larry Page den Posten des Vorstandschefs übernommen hat.

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reh2ur 24. Jan 2012

Wieso darf? Es läuft doch alles super hinter Googles Türen. Jetzt bin ich aber auch...

slashwalker 23. Jan 2012

Naja, ich bin zwar immer seltener dort, aber die ständigen Umbauaktionen im Livebetrieb...

MaX 23. Jan 2012

Wie Google Body, was leider eingestampft wurde und von einer anderen Firma wider kommen...

AndyGER 22. Jan 2012

In wie fern ist das nun ausgeschlossen? Nur: Müssen sie auf allen Hochzeiten mitmischen...



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