Abo
  • IT-Karriere:

PS Vita im Test: Ausstattungswunder mit Speicherproblem

Zwei Analogsticks und starke Grafik, Berührungs- und Bewegungssteuerung, UMTS und Bluetooth: Sony Computer Entertainment packt in den Nachfolger der Playstation Portable fast alles, was irgendwie Sinn ergibt - nur Speicher, etwa für Savegames, fehlt der PS Vita von Haus aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Playstation Vita
Playstation Vita (Bild: Golem.de)

Wer potenziell zum engeren Kundenkreis für die PS Vita zählt, besitzt höchstwahrscheinlich schon ein Smartphone oder gar ein Tablet - und hat deshalb bereits ein leistungsstarkes Spielegerät in der Hosentasche. Mit Angry Birds, Infinity Blade, Fifa 12 und gefühlt 10.000 weiteren Games allein auf iOS und Android sind auf absehbare Zeit keine Nachschubprobleme zu erwarten. Warum also sollte man trotzdem für über 250 Euro ein dezidiertes Handheld kaufen, bei dem weiteres Geld für Speicherkarten und vor allem für Spiele anfällt?

Mit dem Nachfolger der Playstation Portable (PSP) gibt Sony Computer Entertainment eine klare Antwort: weil die PS Vita fast alles kann. Casualgames sind kein Problem, Onlinespiele ebenfalls nicht. Vor allem aber lassen sich auf dem Gerät dank der beiden Analogsticks - die vielleicht wichtigste Verbesserung gegenüber dem Vorgänger - auch Hardcoregames, etwa Egoshooter und vergleichbare Actionspiele, fast so perfekt steuern wie auf einer Playstation 3 oder Xbox 360. Das Handheld ist in Japan seit Ende 2011 erhältlich, für diesen Test hat Golem.de eine reguläre Verkaufsversion mitsamt fünf der besten beim Start erhältlichen Spiele importiert und das Gesamtpaket ausführlich in der Redaktion sowie bei langen und kurzen Reisen getestet.

  • Golem.de auf dem Browser der Vita...
  • ... und eine Webseite von Sony
  • Grafiken erklären die Steuerung von Uncharted Golden Abyss.
  • Die Grafik von Uncharted macht einen sehr guten Eindruck.
  • Auch für die PS Vita gibt es vom Start weg ein Ridge Racer.
  • Dieses macht dank der guten Steuerung richtig Spaß.
  • Eher seltsam ist die Vita-Version von Katamarai.
  • In Japan der Verkaufsschlag: ein Golfspiel, ...
  • ... das ganz nette Grafik bietet, ...
  • ... aber wegen der japanischen Sprache auch wenig zugänglich ist.
  • Das Hauptmenü der Vita erinnert an Android.
  • Auch Musik kann das Gerät abspielen.
  • So sehen die typischen Startmenüs für Games aus.
  • Ein Druck auf den Homebutton zeigt die Menübildschirme an, ...
  • ... per Berührung lässt sich der gewünschte Bildschirm dann auswählen.
  • Ein einfaches Tutorial-Spiel erklärt die wichtigsten Steuerungsmöglichkeiten.
  • Alle Spiele in der Übersicht
  • Funktionen wie "Near" funktionieren sinnvoll nur mit anderen Vita in der Nähe.
  • Die Erfolge, sowohl lokal auf dem Gerät als auch im Playstation Network
  • Mails lassen sich mehr oder weniger oft abrufen.
  • Das Optionenmenü im Überblick, ...
  • ... und hier die wenigen Grafikeinstellungen
  • Per Remotefunktion kann man seine Vita...
  • ... mit der PS3 verbinden.
Das Hauptmenü der Vita erinnert an Android.

Dabei hat uns die Globalisierung geholfen: Die japanische Version lässt sich beim Start auf die Region Deutschland einstellen - dann sind die Bildschirmtexte vollständig in Deutsch gehalten. Auch die bislang verfügbaren Patches lassen sich auf dem Gerät installieren, das Aufspielen der aktuellsten Version 1.52 etwa dauert rund fünf Minuten. Sogar eine für den Anschluss an PCs nötige Software namens "Inhaltsmanager" ist im Web bereits in deutscher Sprache erhältlich. Ausgeschlossen bleiben Importspieler derzeit vom Shop im Playstation Network. Auch die Multiplayerfunktionen haben wir nicht ausprobieren können - mangels weiterer Geräte. Auf das Playstation Network und somit beispielsweise auf unsere Liste mit PS3-Trophäen können wir hingegen problemlos zugreifen.

Auch das Kabelzubehör ist kompatibel mit hiesigen Geräten - lediglich das Kabel vom Netzadapter zur Stromdose mussten wir gegen ein neues austauschen, das es aber für ein paar Euro in jedem Elektromarkt gibt.

Stellenmarkt
  1. mWGmy World Germany GmbH, Köln
  2. über Kienbaum Consultants International GmbH, Stuttgart

Die als Import aus Asien erhältlichen Spiele zeigen automatisch so viel "westliche" Sprache, wie sie haben. Das bedeutet, dass etwa Uncharted Golden Abyss automatisch mit englischer Sprachausgabe und Bildschirmtexten läuft, Ridge Racer einen wilden Mix aus Japanisch und Englisch verwendet und Hot Shots Golf 6 - in Japan das meistverkaufte Spiel auf der Plattform - fast ausschließlich japanische Symbole und Sprachausgabe verwendet.

CPU und GPU mit vier Kernen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-12%) 52,99€
  2. 69,99€ (Release am 21. Februar 2020, mit Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (-63%) 16,99€
  4. (-50%) 2,50€

looter 21. Feb 2012

weniger kaffee, junge. viel weniger.

scorpion-c 12. Feb 2012

Sony ist einfach inkonsequent gewesen. Apple hat gesagt: Download or Bust und sind damit...

scorpion-c 12. Feb 2012

Das ist kein Akku das ist ein "Ladegerät" (vergl. Bild 1 wo ganz groß draufsteht...

scorpion-c 12. Feb 2012

Solange ich meinen Spielstand ohne Probleme ins B.Net und damit auf alle anderen...

motzerator 08. Feb 2012

Ich würd sagen: Übung macht den Meister.


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on: Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on
Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen

Die Tolino-Allianz bringt zwei neue E-Book-Reader der Oberklasse auf den Markt. Der Vision 5 hat ein 7 Zoll großes Display, beim besonders dünnen Epos 2 ist es ein 8-Zoll-Display. Es gibt typische Oberklasse-Ausstattung - und noch etwas mehr.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Tolino Page 2 Günstiger E-Book-Reader erhält Displaybeleuchtung

Funkstandards: Womit funkt das smarte Heim?
Funkstandards
Womit funkt das smarte Heim?

Ob Wohnung oder Haus: Smart soll es bitte sein. Und wenn das nicht von Anfang an klappt, soll die Nachrüstung zum Smart Home so wenig aufwendig wie möglich sein. Dafür kommen vor allem Funklösungen infrage, wir stellen die gebräuchlichsten vor.
Von Jan Rähm

  1. Local Home SDK Google bietet SDK für Smarthomesteuerung im lokalen Netzwerk
  2. GE Smarte Lampe mit 11- bis 13-stufigem Resetverfahren
  3. IoT Smart Homes ohne Internet, geht das? Ja!

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

    •  /