CPU und GPU mit vier Kernen

Im Inneren der PS Vita arbeitet ein ARM 9 Cortex A9 mit vier Kernen als Hauptprozessor. Der Chip lässt sich theoretisch mit bis zu 2 GHz takten, Sony verwendet ihn angeblich in einer Version mit rund 1,4 GHz - vermutlich vor allem, um Hitzeentwicklung zu dämmen und den Akku zu schonen. Als GPU ist ein SGX543MP4+ mit ebenfalls vier Kernen von PowerVR verbaut - das "+" deutet darauf hin, dass der Hersteller für Sony einige Modifikationen vorgenommen hat. Außerdem verfügt die Vita über 512 MByte RAM an Arbeitsspeicher und über 128 MByte VRAM. Im Vergleich: Die Playstation 3 hat 256 MByte als System-RAM und 256 MByte VRAM.

  • Golem.de auf dem Browser der Vita...
  • ... und eine Webseite von Sony
  • Grafiken erklären die Steuerung von Uncharted Golden Abyss.
  • Die Grafik von Uncharted macht einen sehr guten Eindruck.
  • Auch für die PS Vita gibt es vom Start weg ein Ridge Racer.
  • Dieses macht dank der guten Steuerung richtig Spaß.
  • Eher seltsam ist die Vita-Version von Katamarai.
  • In Japan der Verkaufsschlag: ein Golfspiel, ...
  • ... das ganz nette Grafik bietet, ...
  • ... aber wegen der japanischen Sprache auch wenig zugänglich ist.
  • Das Hauptmenü der Vita erinnert an Android.
  • Auch Musik kann das Gerät abspielen.
  • So sehen die typischen Startmenüs für Games aus.
  • Ein Druck auf den Homebutton zeigt die Menübildschirme an, ...
  • ... per Berührung lässt sich der gewünschte Bildschirm dann auswählen.
  • Ein einfaches Tutorial-Spiel erklärt die wichtigsten Steuerungsmöglichkeiten.
  • Alle Spiele in der Übersicht
  • Funktionen wie "Near" funktionieren sinnvoll nur mit anderen Vita in der Nähe.
  • Die Erfolge, sowohl lokal auf dem Gerät als auch im Playstation Network
  • Mails lassen sich mehr oder weniger oft abrufen.
  • Das Optionenmenü im Überblick, ...
  • ... und hier die wenigen Grafikeinstellungen
  • Per Remotefunktion kann man seine Vita...
  • ... mit der PS3 verbinden.
Grafiken erklären die Steuerung von Uncharted Golden Abyss.
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Als wohl größte Schwäche der PS Vita erscheint uns, dass das Gerät keinen internen Speicher für Daten hat. Ohne proprietäre Speicherkarte laufen die meisten Anwendungen nicht - weder Fotos schießen noch das Hören von Musik ist möglich. Auch für die meisten Spiele - sogar bei Systemsellern wie Uncharted Golden Abysss ist das der Fall - muss zwingend eine zusätzliche Flash-Speicherkarte in ihrem Slot sein. Wenn sie entfernt wird, blendet das Gerät etwa sofort das sonst sichtbare Startsymbol von Uncharted aus.

Die Speicherkarten gibt es in Deutschland in Größen zwischen 4 und 16 GByte, die Preise liegen je nach Volumen zwischen rund 20 und 50 Euro. Die Karten liegen in einem Sony-eigenen Format von 13 x 15 mm vor, sie sind nicht von günstigeren Drittherstellern verfügbar. Eine in Japan erhältliche 32-GByte-Version taucht zumindest bislang in deutschen Onlineshops nicht auf.

Risikofaktor Speicherkarte

Bei vielen Spielern und Händlern, die über die Notwendigkeit der Speicherkarten nicht informiert waren, hat das System Verärgerung und Frust ausgelöst. Außerdem dürften die meisten Spieler rasch mehr als eine Karte benötigen - Uncharted etwa ist als Download aus dem Shop laut Medienberichten mehr als 3 GByte groß, was allein schon eine Speicherkarte für rund 20 Euro nötig macht. Da ist es nur ein kleiner Trost, dass einige wenige Titel ihren Spielstand auch auf ihrer eigenen Flash-Karte sichern können. Oder dass grundsätzlich die PS3 als Gerät zur Verfügung steht, auf dem sich Backups der Dateien ablegen lassen.

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Eine der Stärken der PS Vita ist der gute OLED-Bildschirm. Er ist 5 Zoll groß und zeigt im 16:9-Format über 960 x 544 Bildpunkte, er kann 16,7 Millionen Farben darstellen. Das Display spiegelt vergleichsweise wenig und liefert auch bei schlechten Lichtverhältnissen, etwa in der Sonne, noch tolle Grafik. Es ist offenbar mit einer dünnen Nanoschicht versiegelt, die Oberfläche fühlt sich jedenfalls an wie bei einem iPhone ab dem 3GS - wer nicht gerade eine Tüte Pommes verputzt hat, muss sich um Fingerabdrücke keine allzu großen Sorgen machen.

Es ist ein Kuriosum, dass die vielleicht wichtigste Neuerung der hochgerüsteten PS Vita gegenüber der Playstation Portable die beiden fast schon altmodisch anmutenden Analogsticks sind, die sich links und rechts vom Bildschirm befinden. Trotzdem ist ihre Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen, denn mit den kleinen Knüppeln lassen sich auch Egoshooter oder vergleichbare Actionspiele ähnlich bequem, intuitiv und präzise bedienen wie auf der Playstation 3 oder der Xbox 360.

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 PS Vita im Test: Ausstattungswunder mit SpeicherproblemMultitouch und Bewegungssteuerung 
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looter 21. Feb 2012

weniger kaffee, junge. viel weniger.

scorpion-c 12. Feb 2012

Sony ist einfach inkonsequent gewesen. Apple hat gesagt: Download or Bust und sind damit...

scorpion-c 12. Feb 2012

Das ist kein Akku das ist ein "Ladegerät" (vergl. Bild 1 wo ganz groß draufsteht...

scorpion-c 12. Feb 2012

Solange ich meinen Spielstand ohne Probleme ins B.Net und damit auf alle anderen...

motzerator 08. Feb 2012

Ich würd sagen: Übung macht den Meister.



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