Neuer Algorithmus: Google straft Seiten mit zu viel Werbung ab

Die Suchmaschine Google bezieht bei der Ermittlung der relevantesten Suchergebnisse künftig auch das Layout einer Webseite mit ein. Seiten, auf denen der eigentliche Inhalt vor lauter Werbung kaum gefunden werden kann, werden herabgestuft.

Artikel veröffentlicht am ,
Neuer Algorithmus bezieht Seitenlayout mit ein.
Neuer Algorithmus bezieht Seitenlayout mit ein. (Bild: Google)

Manchmal ist es schwer, auf einer mit Hilfe von Google gefundenen Webseite den eigentlich gesuchten Inhalt zwischen der Werbung zu finden, weshalb sich so mancher bei Google beschwert. Statt erst durch lange Listen von Anzeigen zu scrollen, wollen Nutzer den gesuchten Inhalt direkt sehen.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwicklerin, Physikerin oder Ingenieurin (m/w/d)
    Helmholtz-Zentrum hereon GmbH, Geesthacht
  2. Teamleiter Technical IT Support (m/w/d)
    Hays AG, München
Detailsuche

Das soll dank eines neuen Algorithmus, der das Seitenlayout berücksichtigt, künftig möglich sein: Seiten, die "above-the-fold", also im sofort sichtbaren Bereich, kaum Inhalte anzeigen, könnten in den Suchergebnissen künftig nach hinten rutschen. Denn, erklärte Google, Seiten, die auf den ersten Blick große Teile des Bildschirms für Werbung nutzen, bescheren dem Besucher kein gutes Nutzungserlebnis und würden daher künftig eventuell schlechter ranken.

Es geht dabei nicht darum, gegen Werbung oberhalb des eigentlichen Inhalts grundsätzlich vorzugehen, denn auch Google weiß, dass solche Anzeigen oft sehr gut funktionieren und daher helfen, Inhalte zu finanzieren. Daher soll der neue Algorithmus nicht auf alle Seiten Auswirkungen haben, die Werbung im sofort sichtbaren Bereich anzeigen. Nur Seiten, die übertreiben und es dem Nutzer schwermachen, den eigentlichen Inhalt zu finden, sind Ziel des neuen Algorithmus.

Wird das Layout einer Seite geändert, soll dies der Algorithmus automatisch erfassen. Auf normalen Webseiten kann es aber einige Wochen dauern, bis Google ausreichend viele Seiten im neuen Layout erfasst hat und der Algorithmus die Layoutänderung erkennt.

Golem Akademie
  1. Netzwerktechnik Kompaktkurs
    8.-12. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Letztendlich soll sich die Änderung nur auf etwa 1 Prozent aller Suchanfragen auswirken. Google bietet Websitebetreibern unter anderem mit Browsersize ein Werkzeug an, mit dem sie sich ansehen können, welche Teile ihrer Website bei welcher Auflösung im sofort sichtbaren Bereich liegen.

Ganz grundsätzlich rät Google allen Websitebetreibern, sich darauf zu konzentrieren, ihren Benutzern ein möglichst gutes Nutzungserlebnis zu bieten, statt sich auf bestimmte Eigenschaften von Googles Algorithmen zu konzentrieren. Die jetzt angekündigte Änderung ist nämlich nur eine von über 500, die Google für 2012 plant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Gu4rdi4n 24. Jan 2012

wenn du auf deiner seite zich tausend adsense banner hast und dadurch der inhalt nicht...

__destruct() 20. Jan 2012

Viel mehr stört es mich, wenn diese Vergleichsportale gar nicht das günstige Angebot...

Eckstein 20. Jan 2012

:-D

ffx2010 20. Jan 2012

Finde ich gut, sehe aber bisher keine Auswirkungen. Gibt es dafür einige Beispiele?

chuck 20. Jan 2012

Lol und wäh. ;-)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Das nächste große Update für Windows 10 kommt im November

Die Version 21H2 wurde wohl auch wegen Windows 11 etwas nach hinten verschoben. Der Patch soll nun aber im November für Windows 10 kommen.

Microsoft: Das nächste große Update für Windows 10 kommt im November
Artikel
  1. Silence S04: Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt
    Silence S04
    Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt

    Beim Elektroauto Silence S04 kann der Nutzer den Akku selbst wechseln, wenn dieser leergefahren ist.

  2. Arduino und Python: Bastler nimmt Audiokassette als Speichermedium für Retro-PC
    Arduino und Python
    Bastler nimmt Audiokassette als Speichermedium für Retro-PC

    Die Kassette kann nicht nur Lieder speichern, sondern auch Bitmuster. Ein Bastler baut dafür eine Schnittstelle mit 1,5 KBit/s Datenrate.

  3. Truth Social: Trumps soziales Netz bekommt Probleme mit Hackern und Lizenz
    Truth Social
    Trumps soziales Netz bekommt Probleme mit Hackern und Lizenz

    Hacker starten in Trumps-Netzwerk einen "Online-Krieg gegen Hass" mit Memes. Der Code scheint illegal von Mastodon übernommen worden zu sein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AOC CQ32G2SE/BK 285,70€ • Dell Alienware AW2521H 360 Hz 499€ • Corsair Vengeance RGB PRO SL 64-GB-Kit 3600 253,64€ • DeepCool Castle 360EX 109,90€ • Phanteks Glacier One 240MP 105,89€ • Seagate SSDs & HDDs günstiger • Alternate (u. a. Thermaltake Core P3 TG Snow Ed. 121,89€) [Werbung]
    •  /