• IT-Karriere:
  • Services:

Neuer Algorithmus: Google straft Seiten mit zu viel Werbung ab

Die Suchmaschine Google bezieht bei der Ermittlung der relevantesten Suchergebnisse künftig auch das Layout einer Webseite mit ein. Seiten, auf denen der eigentliche Inhalt vor lauter Werbung kaum gefunden werden kann, werden herabgestuft.

Artikel veröffentlicht am ,
Neuer Algorithmus bezieht Seitenlayout mit ein.
Neuer Algorithmus bezieht Seitenlayout mit ein. (Bild: Google)

Manchmal ist es schwer, auf einer mit Hilfe von Google gefundenen Webseite den eigentlich gesuchten Inhalt zwischen der Werbung zu finden, weshalb sich so mancher bei Google beschwert. Statt erst durch lange Listen von Anzeigen zu scrollen, wollen Nutzer den gesuchten Inhalt direkt sehen.

Stellenmarkt
  1. GK Software SE, Berlin, Jena, Schöneck/Vogtland, Sankt Ingbert
  2. Techniker Krankenkasse, Hamburg

Das soll dank eines neuen Algorithmus, der das Seitenlayout berücksichtigt, künftig möglich sein: Seiten, die "above-the-fold", also im sofort sichtbaren Bereich, kaum Inhalte anzeigen, könnten in den Suchergebnissen künftig nach hinten rutschen. Denn, erklärte Google, Seiten, die auf den ersten Blick große Teile des Bildschirms für Werbung nutzen, bescheren dem Besucher kein gutes Nutzungserlebnis und würden daher künftig eventuell schlechter ranken.

Es geht dabei nicht darum, gegen Werbung oberhalb des eigentlichen Inhalts grundsätzlich vorzugehen, denn auch Google weiß, dass solche Anzeigen oft sehr gut funktionieren und daher helfen, Inhalte zu finanzieren. Daher soll der neue Algorithmus nicht auf alle Seiten Auswirkungen haben, die Werbung im sofort sichtbaren Bereich anzeigen. Nur Seiten, die übertreiben und es dem Nutzer schwermachen, den eigentlichen Inhalt zu finden, sind Ziel des neuen Algorithmus.

Wird das Layout einer Seite geändert, soll dies der Algorithmus automatisch erfassen. Auf normalen Webseiten kann es aber einige Wochen dauern, bis Google ausreichend viele Seiten im neuen Layout erfasst hat und der Algorithmus die Layoutänderung erkennt.

Letztendlich soll sich die Änderung nur auf etwa 1 Prozent aller Suchanfragen auswirken. Google bietet Websitebetreibern unter anderem mit Browsersize ein Werkzeug an, mit dem sie sich ansehen können, welche Teile ihrer Website bei welcher Auflösung im sofort sichtbaren Bereich liegen.

Ganz grundsätzlich rät Google allen Websitebetreibern, sich darauf zu konzentrieren, ihren Benutzern ein möglichst gutes Nutzungserlebnis zu bieten, statt sich auf bestimmte Eigenschaften von Googles Algorithmen zu konzentrieren. Die jetzt angekündigte Änderung ist nämlich nur eine von über 500, die Google für 2012 plant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,61€
  2. 65,99€
  3. 80,99€
  4. (-10%) 17,99€

Gu4rdi4n 24. Jan 2012

wenn du auf deiner seite zich tausend adsense banner hast und dadurch der inhalt nicht...

__destruct() 20. Jan 2012

Viel mehr stört es mich, wenn diese Vergleichsportale gar nicht das günstige Angebot...

Eckstein 20. Jan 2012

:-D

ffx2010 20. Jan 2012

Finde ich gut, sehe aber bisher keine Auswirkungen. Gibt es dafür einige Beispiele?

chuck 20. Jan 2012

Lol und wäh. ;-)


Folgen Sie uns
       


Atari Portfolio angesehen

Der Atari Portfolio war einer der ersten Palmtop-Computer der Welt - und ist auch 30 Jahre später noch ein interessanter Teil der Computergeschichte. Golem.de hat sich den Mini-PC im Retrotest angeschaut.

Atari Portfolio angesehen Video aufrufen
DSGVO: Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail
DSGVO
Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail

Die Kommunen tun sich weiter schwer mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Manche verstehen unter Daten-Verschlüsselung einen abschließbaren Raum für Datenträger.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Digitale Versorgung Viel Kritik an zentraler Sammlung von Patientendaten
  2. Datenschutz Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
  3. Verschlüsselung Regierungen wollen Backdoors in Facebook für Untersuchungen

Red Dead Redemption 2 für PC angespielt: Schusswechsel mit Startschwierigkeiten
Red Dead Redemption 2 für PC angespielt
Schusswechsel mit Startschwierigkeiten

Die PC-Version von Red Dead Redemption 2 bietet schönere Grafik als die Konsolenfassung - aber nach der Installation dauert es ganz schön lange bis zum ersten Feuergefecht in den Weiten des Wilden Westens.

  1. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 belegt 150 GByte auf PC-Festplatte
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 erscheint für Windows-PC und Stadia
  3. Rockstar Games Red Dead Online wird zum Rollenspiel

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

    •  /