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Ostendo: Nahtloses 32:10-Display CRVD nicht mehr erhältlich

Ostendo stellt sein besonders breites Curved Display (CRVD) nicht mehr her. Ob es einen Nachfolger des ultrabreiten PC-Bildschirms geben wird, ist derweil unklar.
/ Christian Klaß
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CRVD - Ostendos Curved Display gibt es nicht mehr (Bild: Ostendo)
CRVD - Ostendos Curved Display gibt es nicht mehr Bild: Ostendo

Noch Ende 2011 machte das Curved Display (CRVD) von Ostendo(öffnet im neuen Fenster) im Fernsehen auf sich aufmerksam, als es in einer Reality-Show prominent zum Einsatz kam. Aus Interesse an der Displaygattung fragte Golem.de nach dem Stand der Dinge und möglichen Nachfolgern, bekam aber die Antwort, dass das CRVD ausverkauft sei und nicht mehr hergestellt würde.

 
Video: Ostendos CRVD hat einen Auftritt in der US-Reality-Show Off The Grid

Das 42-Zoll-CRVD wurde von Ostendo im Jahr 2008 auf den Markt gebracht. Ostendo-Partner Alienware (Dell) und NEC wollten das Display unter eigener Marke vertreiben, dazu kam es aber nie. Mit 6.500 US-Dollar war das CRVD kein Massenprodukt und der Vertrieb blieb auf die USA und Kanada beschränkt.

Aufgrund seines ultrabreiten Bildformats von 32:10 und der nahtlosen geschwungenen Bilddarstellung interessierte das CRVD nicht nur Unternehmen, sondern auch Gamer. Beim CRVD stören keine Displayrahmen wie sonst bei Multi-Monitor-Installationen, was Ostendo auf der CRVD-Homepage mit eindrucksvollen Bildern demonstriert. Der geschwungene Bildschirm wurde mittels Rückprojektion per DLP realisiert.

Kritisiert wurde allerdings die geringe Auflösung von 2.880 x 900 Pixeln. Deshalb fragten wir nach, wie es denn um einen möglichen Nachfolger bestellt ist. Das ist allerdings laut Erhan Ercan von Ostendo noch unklar: "Wir werden sehen, was die Zeit bringt und ob wir mit einem CRVD-Derivat zurückkehren oder nicht." Derzeit ist der Hersteller Ercan zufolge mit anderen Projekten und Produkten beschäftigt.

Eine Alternative zur geschwungenen nahtlosen Breitbilddarstellung des CRVD scheint es derzeit nicht zu geben. Vergleichbar wären vielleicht Philips' 21:9-Fernseher, die Kinofilme ohne Balken darstellen. Sie sind zwar nicht so breit wie das CRVD, bieten aber immerhin eine Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixeln, kosten deutlich weniger und kommen mit 3D-Unterstützung.


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