Abo
  • IT-Karriere:

Ostendo: Nahtloses 32:10-Display CRVD nicht mehr erhältlich

Ostendo stellt sein besonders breites Curved Display (CRVD) nicht mehr her. Ob es einen Nachfolger des ultrabreiten PC-Bildschirms geben wird, ist derweil unklar.

Artikel veröffentlicht am ,
CRVD - Ostendos Curved Display gibt es nicht mehr
CRVD - Ostendos Curved Display gibt es nicht mehr (Bild: Ostendo)

Noch Ende 2011 machte das Curved Display (CRVD) von Ostendo im Fernsehen auf sich aufmerksam, als es in einer Reality-Show prominent zum Einsatz kam. Aus Interesse an der Displaygattung fragte Golem.de nach dem Stand der Dinge und möglichen Nachfolgern, bekam aber die Antwort, dass das CRVD ausverkauft sei und nicht mehr hergestellt würde.

 
Video: Ostendos CRVD hat einen Auftritt in der US-Reality-Show Off The Grid

Stellenmarkt
  1. Dataport, Bremen, Magdeburg, Hamburg, Rostock, Altenholz bei Kiel, Halle (Saale)
  2. MicroNova AG, München/Vierkirchen

Das 42-Zoll-CRVD wurde von Ostendo im Jahr 2008 auf den Markt gebracht. Ostendo-Partner Alienware (Dell) und NEC wollten das Display unter eigener Marke vertreiben, dazu kam es aber nie. Mit 6.500 US-Dollar war das CRVD kein Massenprodukt und der Vertrieb blieb auf die USA und Kanada beschränkt.

Aufgrund seines ultrabreiten Bildformats von 32:10 und der nahtlosen geschwungenen Bilddarstellung interessierte das CRVD nicht nur Unternehmen, sondern auch Gamer. Beim CRVD stören keine Displayrahmen wie sonst bei Multi-Monitor-Installationen, was Ostendo auf der CRVD-Homepage mit eindrucksvollen Bildern demonstriert. Der geschwungene Bildschirm wurde mittels Rückprojektion per DLP realisiert.

  • Ostendos eingestelltes CRVD - 42 Zoll, 32:10-Bildverhältnis und 2.880 x 900 Pixel (Bild: Ostendo)
  • CRVD - viel im Blick, aber eine vergleichsweise geringe Auflösung (Bild: Ostendo)
  • CRVD - viel im Blick, aber eine vergleichsweise geringe Auflösung (Bild: Ostendo)
  • CRVD - Herstellergrafik demonstriert Bildverhältnisse (Bild: Ostendo)
  • CRVD - Seitenansicht, durch den Begonen ist das Display ingesamt 386 mm tief (Bild: Ostendo)
  • CRVD - Blick aus der Vogelperspektive (Bild: Ostendo)
  • CRVD - Rückansicht (Bild: Ostendo)
Ostendos eingestelltes CRVD - 42 Zoll, 32:10-Bildverhältnis und 2.880 x 900 Pixel (Bild: Ostendo)

Kritisiert wurde allerdings die geringe Auflösung von 2.880 x 900 Pixeln. Deshalb fragten wir nach, wie es denn um einen möglichen Nachfolger bestellt ist. Das ist allerdings laut Erhan Ercan von Ostendo noch unklar: "Wir werden sehen, was die Zeit bringt und ob wir mit einem CRVD-Derivat zurückkehren oder nicht." Derzeit ist der Hersteller Ercan zufolge mit anderen Projekten und Produkten beschäftigt.

Eine Alternative zur geschwungenen nahtlosen Breitbilddarstellung des CRVD scheint es derzeit nicht zu geben. Vergleichbar wären vielleicht Philips' 21:9-Fernseher, die Kinofilme ohne Balken darstellen. Sie sind zwar nicht so breit wie das CRVD, bieten aber immerhin eine Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixeln, kosten deutlich weniger und kommen mit 3D-Unterstützung.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)
  3. 2,49€
  4. 2,99€

jow 26. Jan 2012

Was soll dann noch das Wort "kein Massenprodukt" für bedeutung haben,wenn jemand den...

Crass Spektakel 25. Jan 2012

http://imageshack.us/photo/my-images/833/dsci1160.jpg/ http://img833.imageshack.us/img833...

derKlaus 24. Jan 2012

Komisch, BIldpunkte kamen bei mir nicht vor, dann oslltest Du ziemlich schnell fertig mit...

Apple_und_ein_i 23. Jan 2012

Halt, du hast noch die 240hz, 3D-Unterstuetzung, Chromverzierung und den integrierten...

s1ou 22. Jan 2012

In dem Artikel steht doch bestimmt 3x drin das der Bildschirm ein so großes Bild nahtlos...


Folgen Sie uns
       


Huawei P30 Pro - Hands on

Das P30 Pro ist Huaweis jüngstes Top-Smartphone, das erstmals mit einem Teleobjektiv mit Fünffachvergrößerung kommt. Im ersten Kurztest macht die Kamera mit neu entwickeltem Bildsensor einen guten Eindruck.

Huawei P30 Pro - Hands on Video aufrufen
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Wenn das Warndreieck autonom aus dem Auto fährt
  3. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

    •  /