DDoS-Angriff: Anonymous rächte Megaupload per LOIC

Die Schließung des Filehosters Megaupload hat Anonymous in Rage versetzt. Das Kollektiv reagiert mit massiven DDoS-Angriffen auf Websites von FBI, US-Justizministerium, der US-Musik- und Filmindustrie sowie von einigen Plattenfirmen. Es war mit 5.636 Beteiligten der bisher größte Angriff von Anonymus dieser Art.

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24 Prozent mehr Angriffe im Netz als normal
24 Prozent mehr Angriffe im Netz als normal (Bild: Akamai)

"Der größte Angriff von Anonymous überhaupt - 5.635 Leute haben bestätigt, #LOIC zu nutzen, um Seiten in die Knie zu zwingen", verkündet Anonymous via Twitter. Im Rahmen der Operation "#OpMegaUpload" wurden innerhalb von 20 Minuten zehn Websites lahmgelegt, darunter die Websites Justice.gov des US-Jusitizministeriums, der MPAA.org der US-Filmindustrie und der US-Musikindustrie RIAA.org, Universalmusic.com, FBI.gov, Copyright.gov, Chrisdodd.com, die Websites des ehemaligen US-Senators und derzeitigen Vorsitzenden der MPAA, Whitehouse.gov, usdoj.gov, WMG.com und BMI.com.

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Der Realtime Web Monitor des CDN-Anbieters Akamai verzeichnet 24 Prozent mehr Angriffe als zu dieser Zeit üblich, während der normale Webtraffic 11 bis 13 Prozent über dem normalen Niveau liegt.

In einem Video kritisiert Anonymous die für die Schließung von Megaupload Verantwortlichen als korrupt. Man werde nicht zusehen, wie Gesetze wie Sopa und Pipa verabschiedet werden: "Am 19. Januar 2012 wurde eine populäre Sharing-Website namens Megaupload geschlossen. Wir waren nicht zögerlich und haben schnell reagiert", heißt es in der Videobotschaft.

Am Donnerstag, dem 19. Januar 2012 haben FBI und US-Justizministerium mit Hilfe von Strafverfolgungsbehörden in acht weiteren Ländern den Filehoster geschlossen und vier von sieben Angeklagten festgenommen. Darunter auch Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom. Ihnen wird vorgeworfen, für Onlinepiraterie zahlreicher urheberrechtlich geschützter Werke in großem Ausmaß verantwortlich zu sein. Die Macher von Megaupload sollen mit dem Dienst rund 175 Millionen US-Dollar verdient und dabei einen Schaden von rund 500 Millionen US-Dollar angerichtet haben.

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Im Rahmen von mehr als 20 Hausdurchsuchungen in 8 Ländern wurde Besitz im Wert von rund 50 Millionen US-Dollar beschlagnahmt. Den Angeklagten drohen wegen verschiedener Vergehen jeweils 5 bis 20 Jahre Haft.

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Atalanttore 28. Jan 2012

Von lahmgelegten Webseiten wird sich das FBI oder das US-Justizministerium nicht...

Tux0ne 23. Jan 2012

Ich will Anonymous keines weges propagieren jedoch stehe ich zu meiner Meinung über das...

Tux0ne 23. Jan 2012

Das Wieso ist vermutlich klar: Es wurden illegale Inhalte gefördert und man hat versucht...

hubie 22. Jan 2012

Terroristen sind auch nicht wirklich greifbar, außer man durchdringt die Struktur des...



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