2012: Intel machte 3,4 Milliarden Dollar und setzt auf Ultrabooks

Intel hat im vierten Quartal 2011 die Analystenerwartungen übertroffen. Der Prozessorhersteller will 2012 mit Ultrabooks, Rechenzentren, IT-Sicherheit und Intel-Smartphones und -Tablets wachsen.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel-Konzernchef Paul Otellini
Intel-Konzernchef Paul Otellini (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Intel erzielte in seinem vierten Quartal einen Gewinn von 3,4 Milliarden US-Dollar (64 Cent pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug der Gewinn 3,2 Milliarden US-Dollar (56 Cent pro Aktie). Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 13,9 Milliarden US-Dollar, nach 11,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das gab das Unternehmen am 19. Januar 2012 bekannt.

Stellenmarkt
  1. ERP-Anwendungsentwickler und -betreuer (m/w/d)
    Th. Geyer GmbH & Co. KG, Höxter
  2. Software Entwickler PHP (m/w/d)
    NPO Applications GmbH, Oberhausen
Detailsuche

Die Analysten hatten einen Gewinn von nur 61 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 13,7 Milliarden Dollar prognostiziert.

Intel: Gutes Geschäftsquartal trotz Festplattenkrise

Der Jahresumsatz lag bei 54 Milliarden US-Dollar, das operative Ergebnis bei 17,5 US-Milliarden, der Nettogewinn bei 12,9 Milliarden US-Dollar, sowie der Gewinn pro Aktie bei 2,39 US-Dollar. "2011 war ein außergewöhnliches Jahr für Intel", sagte Konzernchef Paul Otellini. Er freue sich für das Jahr 2012 auf die globalen Wachstumschancen durch Ultrabook-Systeme, Rechenzentren, IT-Sicherheit und die Einführung von Intel-Smartphones und -Tablets.

Am 12. Dezember 2011 hatte Intel eine Umsatz- und Gewinnwarnung veröffentlicht. Statt eines bisher berechneten Umsatzes von 14,2 Milliarden US-Dollar bis 15,2 Milliarden US-Dollar erwartete der Chiphersteller nur noch einen Umsatz zwischen 13,4 Milliarden US-Dollar und 14 Milliarden US-Dollar. Als Grund wurde die Festplattenkrise angegeben. Durch monatelang anhaltende Überschwemmungen in Thailand fehle dem weltweiten Markt rund ein Drittel der eingeplanten Festplatten, weshalb weniger Prozessoren verkauft werden könnten.

Nachtrag vom 20. Januar 2012, 10:02 Uhr

Golem Akademie
  1. Netzwerktechnik Kompaktkurs
    8.-12. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Otellini sagte nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse in der Telefonkonferenz mit Analysten, dass die Produktion von Windows 8 bald anlaufen werde. Zu Android 4.0 erklärte er: "Bei Tablets geht es nur ein bisschen um Hardware und sehr viel um Software. Bis Ice Cream Sandwich zu bekommen war, waren die Produktangebote nicht so leistungsfähig wie mit dem, was es da draußen von Apple gibt." Wenn Ice-Cream-Sandwich-Tablets ausgeliefert würden, werde sich die Situation etwas verändern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
4700S Desktop Kit im Test
AMDs Playstation-5-Platine ist eine vertane Chance

Mit dem 4700S Desktop Kit bietet AMD höchstselbst die Hardware der Playstation 5 für den PC an. Das Board ist aber eine Sache für sich.
Ein Test von Marc Sauter

4700S Desktop Kit im Test: AMDs Playstation-5-Platine ist eine vertane Chance
Artikel
  1. Irische Datenschutzbehörde: Max Schrems soll Dokument von seiner Webseite nehmen
    Irische Datenschutzbehörde
    Max Schrems soll Dokument von seiner Webseite nehmen

    Mit einem Trick umgeht Facebook die DSGVO. Die irische Datenschutzbehörde findet das okay, möchte aber nicht, dass Noyb dies öffentlich macht.

  2. PC-Version: Guardians of the Galaxy braucht galaktisch Speicherplatz
    PC-Version
    Guardians of the Galaxy braucht galaktisch Speicherplatz

    Das müsste Platz drei der Platzverwender sein: Das für Ende Oktober 2021 angekündigte Guardians of the Galaxy ist datenhungrig.

  3. TV-Chef der Telekom: Lineares Fernsehen mit festen Zeiten weiter gefragt
    TV-Chef der Telekom
    Lineares Fernsehen mit festen Zeiten "weiter gefragt"

    Ein Telekom-Manager sieht für das lineare Fernsehen eine große Zukunft - zusammen mit Streaming.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 360€ auf Gaming-Monitore & bis zu 22% auf Be Quiet • LG-TVs & Monitore zu Bestpreisen (u. a. Ultragear 34" Curved FHD 144Hz 359€) • Bosch-Werkzeug günstiger • Dell-Monitore günstiger • Horror-Filme reduziert • MwSt-Aktion bei MM: Rabatte auf viele Produkte [Werbung]
    •  /