Travian Games: Browsergames-Firma kauft Fußball-Manager-Entwickler

Bekannt ist das Kölner Entwicklerstudio Bright Future(öffnet im neuen Fenster) vor allem wegen seines jährlich erscheinenden, im Auftrag von EA Sports produzierten Fußball Manager. Mit dem Publisher ist das Team auch sonst eng verbandelt: Ein Teil der 38 Mitarbeiter hat früher für Electronic Arts gearbeitet - nicht ganz zufällig hat es seine Büros im gleichen Gebäude wie EA. Ab sofort gehört Bright Future mehrheitlich dem Münchner Browsergames-Anbieter Travian Games(öffnet im neuen Fenster) ; Details zu der Kaufsumme haben die Firmen nicht mitgeteilt.

Bright Future solle dabei weiter selbstständig an seinen bestehenden Produktionen arbeiten, teilt Tarvian Games mit - womit in erster Linie der Fußball Manager gemeint sein dürfte. Für Travian wichtiger ist, dass durch die Beteiligung die Zusammenarbeit beim in Köln produzierten Browsergame Miramagia und bei einem noch nicht angekündigten, weiteren Titel vereinfacht wird.
Gerald Köhler, Geschäftsführer von Bright Future, ist froh über die Akquisition: "Travian Games ist für uns bereits seit über eineinhalb Jahren ein verlässlicher und fairer Partner, der sich dank einer durchdachten Strategie seit Jahren im stark umkämpften Browsergamesmarkt hervorragend behauptet. Die unkomplizierte Zusammenarbeit mit unserer neuen Münchner Mutter und die vielen Möglichkeiten, die durch die neue Verbindung entstehen, sind wichtige Bausteine für die Weiterentwicklung von Bright Future."
Florian Bohn, Geschäftsführer von Travian Games: "Die gleichbleibend hohe Qualität bei gleichzeitiger hoher Termintreue, ein motiviertes und sehr gut organisiertes Team und nicht zuletzt die Prinzipientreue der Gründer haben uns schlussendlich dazu bewogen, Bright Future als weiteres externes und eigenständig agierendes Entwicklungsstudio neben Northworks, TG Nord und Steroid Interactive willkommen zu heißen."
Nebenbei gewährt Travian Games in seiner Pressemitteilung einen kleinen Einblick in die aktuelle Finanzsituation: Im Geschäftsjahr 2011 haben die Münchner einen Gewinn im mittleren zweistelligen Millionenbereich erwirtschaftet und den Mitarbeiterstamm um 100 Prozent auf inzwischen 230 Angestellte hochgefahren.



