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Trinity: AMDs Ultrabook-Erwiderung vielleicht erst im Juni 2012

AMD will eine Konkurrenzplattform zu Intels Ultrabooks etablieren und dabei günstiger sein. Bis es so weit ist, werden wohl aber noch einige Monate vergehen.
/ Andreas Sebayang
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Trinity-APUs von AMD (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
Trinity-APUs von AMD Bild: Nico Ernst/Golem.de

Die ersten AMD-Notebooks, die in direkter Konkurrenz zu den Ultrabooks stehen sollen, werden für Juni 2012 erwartet, wie Digitimes berichtet(öffnet im neuen Fenster). AMD will die Preise für Ultrabooks von Intel um 10 bis 20 Prozent unterbieten. Intels Ultrabooks kosten in der Regel um die 1.000 Euro. Günstige Modelle sind für rund 800 Euro zu haben. In den USA gab es zudem für einige Zeit ein Ultrabook für 700 US-Dollar, dessen Preis mittlerweile allerdings gestiegen ist.

AMD hat Trinity zwar auf der vergangenen CES 2012 bereits demonstriert, sagte aber noch nicht, wann mit ersten Produkten zu rechnen ist.

Wenn AMD tatsächlich im Juni 2012, also zur Computex, mit seinen Partnern die Ultrabook-Gegenstücke präsentieren kann, dürfte Intel schon recht nah an der Vorstellung der zweiten Ultrabook-Generation sein. Möglicherweise erscheinen im zweiten Quartal 2012 die ersten Notebooks mit neuen Core-i-Prozessoren, die den Codenamen Ivy Bridge tragen.

Vermutlich werden sowohl AMD als auch Intel dann neue Technik im Notebooksegment einführen. Bei Intel-Plattformen ist es Thunderbolt. Hinweise darauf zeigte beispielsweise schon Acer mit seinem neuen Ultrabook S5. AMD präsentierte auf der CES Lightning Bolt. Es hat den Vorteil, dass ein Notebook über ein Displayportkabel sogar komplett mit Strom versorgt werden kann. Immerhin 50 Watt sind bei AMD vorgesehen.

Beide Plattformen werden zudem DirectX-11-fähige Grafikkerne nutzen.


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