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Google Sesame: Sicheres Anmelden bei Google auf fremden Computern

Mit Google Sesame gibt es nun eine Methode, das Anmelden bei Google auf fremden Computern besser abzusichern. Benötigt wird dazu ein mobiles Gerät mit einer Kamera und einer Scansoftware für QR-Codes.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Sesame gestartet
Google Sesame gestartet (Bild: Google)

Google Sesame ist für den Fall gedacht, dass sich der Nutzer auf einem fremden Computer bei Google anmelden will. Dazu müsste er auf einem fremden System seine Kontaktdaten in das entsprechende Browserfenster eingeben. Wenn dann etwa durch eine Schadsoftware die Tasteneingaben auf diesem System protokolliert würden, könnten Unbefugte Zugriff auf das eigene Google-Konto erlangen.

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Um das Ausspähen von Kontodaten zu verhindern, hat Google ohne weitere Ankündigung den Dienst Sesame gestartet, der über goto.google.com/login erreichbar ist. Bemerkt hatte das Business Insider. Der Anwender gibt statt der normalen Google-URL die URL goto.google.com/login im Browser des fremden Computers ein. Daraufhin erscheint keine Anmeldeseite, sondern der Browser zeigt einzig und allein einen QR-Code.

Dieser muss dann mit einer Scansoftware für QR-Codes mit der Kamera des Smartphones oder Tablets fotografiert werden. Dazu muss das mobile Gerät mit dem Internet verbunden sein. Auf dem mobilen Gerät wird dann die Google-Anmeldeseite geöffnet. Nun kann der Anwender seine Kontodaten auf seinem eigenen Mobilgerät eingeben. Nach erfolgter Eingabe gibt es noch eine Sicherheitsabfrage und im Browser des fremden Rechners erscheint dann etwa die Google-Mail-Seite.

Mit diesem Schritt will Google die Sicherheit beim Zugriff auf Googles Dienste auf einem fremden Computer verbessern. Bisher gibt es auf Googles Anmeldeseite noch keinen Link auf goto.google.com/login, der Anwender muss die URL also parat haben, wenn er diesen Weg der Anmeldung beschreiten möchte.

Nachtrag vom 17. Januar 2012, 11:03 Uhr

Google Sesame ist nicht mehr verfügbar. Google hat bekanntgegeben, dass es sich dabei um ein Experiment handelt, das nun beendet wurde. Google will weiter experimentieren, wie der Zugang zu Google auf fremden Computern sicherer gemacht werden kann und verspricht für die Zukunft "etwas viel Besseres".



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NeverDefeated 21. Jan 2012

Eine der letzten Ausgaben der c't ist da z.B. anderer Meinung. Die haben dort ein...

Himmerlarschund... 18. Jan 2012

Alles eine Frage der Tastatur. Mit SwiftKey tippen sich Texte dieser Länge ganz...

Himmerlarschund... 18. Jan 2012

Ich meinte ja auch ozelot ;-)

doctorseus 17. Jan 2012

Ganz neue Möglichkeiten bietet hier der Accountklau... ganz ohne Keylogger... Einfach an...

bugmenot 16. Jan 2012

carrier iq fängt doch auch einfach nur die tastatur ab... ob das der pc macht oder das...


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