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Apple: Tim Cook äußert sich zu Arbeitsbedingungen in Fabriken

In einer E-Mail an die Angestellten von Apple äußert sich Tim Cook über die Arbeitsbedingungen bei Auftragsherstellern wie Foxconn. Außerdem ist sein Unternehmen jetzt Mitglied der von Bill Clinton mitgegründeten Fair Labor Association.
/ Peter Steinlechner
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Arbeiterinnen in einer Fabrik von Foxconn in der chinesischen Stadt Longhua (Bild: Bobby Yip/Reuters)
Arbeiterinnen in einer Fabrik von Foxconn in der chinesischen Stadt Longhua Bild: Bobby Yip/Reuters

Apple ist das erste Technologieunternehmen, das der 1999 unter anderem von Bill Clinton gegründeten Fair Labor Association (FLA)(öffnet im neuen Fenster) beigetreten ist. Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation, der Firmen wie Adidas, Nike und H&M angehören, hat das Ziel, die Arbeitsbedingungen etwa in asiatischen Sweatshops zu verbessern. Dazu hat sie verbindliche Regeln etwa für Fabrikbesitzer aufgestellt, deren Einhaltung die FLA regelmäßig überprüft. Die FLA ist nicht ganz unumstritten. So kritisiert etwa eine Gruppe namens United Students Agains Sweatshops(öffnet im neuen Fenster), dass die Vorgaben der FLA nicht streng genug seien und beispielsweise unzureichend die Rechte von Frauen und ein ausreichendes Grundeinkommen abdecken.

Tim Cook hat die Angestellten von Apple in einer über Macrumors.com geleakten E-Mail(öffnet im neuen Fenster) über den Beitritt des Unternehmens zur FLA informiert. Er geht dabei auch auf die anderen Aktivitäten ein, mit denen die Arbeitsbedingungen in den oft in Asien liegenden Fabriken verbessert werden sollen, in denen Geräte wie das iPhone und das iPad hergestellt werden. So habe ein Supplier-Responsibility-Team bei über 200 Kontrollen vor Ort überprüft, ob die Vorgaben von Apple eingehalten worden seien. Durch die Kontrollen habe die Anzahl der minderjährigen Arbeiter massiv gesenkt werden können, und man arbeite hart daran, die Anzahl auf null zu senken.

"Wir haben unseren Einfluss auch geltend gemacht, um die Lebensbedingungen der Menschen, die unsere Produkte herstellen, substanziell zu verbessern", schreibt Cook. Viele der Auftragshersteller hätten die Wohnungsquartiere der Angestellten renoviert oder neue gebaut. Außerdem habe man mittlerweile über eine Million Menschen in Schulungen über ihre Rechte aufgeklärt. Rund 60.000 Arbeiter haben nach Angaben von Cook an Fortbildungen über Wirtschaftslehre, Unternehmenskunde oder die englische Sprache teilgenommen.

Cook weist außerdem darauf hin, dass Apple die aktuelle Ausgabe seines Supplier Responsibility Progress Report(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht hat, in dem das Unternehmen seine Aktivitäten unter anderem zum Schutz der Angestellten und zum Umweltschutz ausführlich darstellt.


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