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Daimler Dice: Augmented Reality in der Windschutzscheibe

Dice heißt ein von Mercedes vorgestelltes Augmented-Reality-System für das Auto: Die Frontscheibe wird zum Bildschirm, auf dem Informationen zur Umgebung erscheinen. Bedient wird das System durch Gesten.

Artikel veröffentlicht am ,
Demonstration von Dice: hilfreiche Informationen oder Ablenkung?
Demonstration von Dice: hilfreiche Informationen oder Ablenkung? (Bild: Daimler)

"Dort vorne ist eine bekannte Sehenswürdigkeit, rechts die Straße hinunter befindet sich das neue Restaurant, das der Kollege dieser Tage empfohlen hat." Solche und ähnliche Informationen soll der Autofahrer künftig in die Windschutzscheibe eingeblendet bekommen.

Wie im Kampfjet

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Daimler zeigt auf der CES die Skulptur Dice (Dynamic and Intuitive Control Experience), die einen Eindruck vermitteln soll, wie ein solches Augmented-Reality-System (AR) aussehen könnte: Die Frontscheibe wird, so das Konzept, ein Frontsicht- oder Head-Up-Display, wie es Piloten in Kampfjets schon heute zur Verfügung steht. Wie der Pilot bekommt auch der Fahrer Informationen zu seiner Umgebung eingeblendet.

Neben der Frontscheibe gehört zu dem System auch das Armaturenbrett, das zu einem breiten Display wird, das bis zur Mitte reicht. Dort werden Daten zur Route und zur Umgebung eingeblendet. Gesteuert wird das System per Gesten.

  • Das System blendet Informationen aus der Umgebung... (Bild: Daimler)
  • ... oder aus dem sozialen Umfeld ein. (Bild: Daimler)
  • Darüber kann auch das Telefon bedient werden. (Bild: Daimler)
  • Es umfasst drei Bereiche. (Bild: Daimler)
  • Gesteuert wird das System durch Gesten. (Bild: Daimler)
  • In der Skulptur Dice kann es auf der CES ausprobiert werden. (Bild: Daimler)
Das System blendet Informationen aus der Umgebung... (Bild: Daimler)

Durch Wischen kann der Fahrer durch die verschiedenen Einblendungen blättern, etwa interessante Orte wie Sehenswürdigkeiten und Ausgehmöglichkeiten, oder den weiteren Funktionen des Systems wie etwa soziale Netze, Telefon und Infotainment. Weitere ortsbezogene Dienste können integriert werden: Passiert das Auto gerade einen Club, in dem ein Konzert stattfindet, könnte die Musik, die dort gerade gespielt wird, ins Fahrzeug übertragen werden.

Soziale Aspekte beim Fahren

Eine "neuartige und faszinierende Form der Kommunikation zwischen Mensch und Umwelt", die "neben funktionalen nun auch emotionale und soziale Aspekte vermittelt und dadurch ein einmaliges Bedien- und Fahrerlebnis erzeugt", nennt der Stuttgarter Autohersteller das.

Er ist nicht der einzige, der an einem solchen System arbeitet: Konkurrent Audi stellt auf der CES ebenfalls ein Head-Up-Display vor, das in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt wurde.

Mit solchen Systemen wollen die Autohersteller für mehr Sicherheit beim Fahren sorgen. Allerdings ist es fraglich, ob nicht die vielen Informationen, die in das Head-Up-Display eingeblendet werden, den Fahrer nicht mehr ablenken als ihn zu unterstützen, und ob es sinnvoll ist, dass er mit einer Hand Gesten vollführt, statt beide Hände am Lenkrad zu lassen.



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Atalanttore 15. Jan 2012

wenn der Autofahrer von seinem Augmented-Reality-Infotainment-System vom Straßenverkehr...

oldschoolgamer 14. Jan 2012

das ist richtig aber ich denke nicht nur die Autos werden sich ändern sondern auch die...

Bujin 13. Jan 2012

Genau wie man das Handy ja auch nicht nutzen muss.. verlangt ja keiner.

tingelchen 13. Jan 2012

Müssen auch nicht. Denn die Kamera nimmt das aktuelle Straßenbild auf und mittels GPS...

fastmouse 13. Jan 2012

bleibt in der Garage. Dafür brauch ich jetzt kein Wohnzimmer mehr ....


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