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UMTS und LTE: Telefónica beginnt Glasfaser-Kooperation mit der Telekom

Die Deutsche Telekom vermietet Telefónica den Zugang zu ihrem Glasfasernetz. "Da wir nur einen Teil der Standorte anbinden, riskieren wir damit nicht, dass die unsere Netzqualität erreichen", sagte ein Telekom-Sprecher.

Artikel veröffentlicht am ,
Outdoor-DSLAM der Telekom in Multifunktionsgehäuse
Outdoor-DSLAM der Telekom in Multifunktionsgehäuse (Bild: Deutsche Telekom)

Telefónica Germany und die Deutsche Telekom haben eine Netzkooperation vereinbart. Wie die Partner am 12. Januar 2012 bekanntgaben, bindet die Telekom in den kommenden Jahren bis zu 2.000 Mobilfunk-Aggregationspunkte des spanischen Konkurrenten in Deutschland über Glasfaser an. Das O2-Mobilfunknetz soll so die Daten schneller und mit höherer Kapazität übertragen können.

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Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de: "Wir hatten früher bereits ein Roamingabkommen, durch das O2 unser Netz fast komplett genutzt hat. Dann haben sie weiter ausgebaut und irgendwann gesagt: 'Wir können unser Netz alleine machen.'"

Angaben zum finanziellen Volumen der Kooperation wurden nicht gemacht.

Für die Telekom biete die Kooperation die Möglichkeit, einen Teil der Kosten des Breitbandausbaus wieder hereinzuholen, sagte Blank. "Da die Mobilfunkstandorte zum größten Teil eng beieinanderliegen, ist das für uns rentabel. Aber wir sagen auch grundsätzlich, dass wir für ähnliche Kooperationen mit anderen Unternehmen offen sind, auch wenn wir damit der Konkurrenz dabei helfen, ihre Netzqualität zu verbessern. Da wir nur einen Teil der Standorte anbinden, riskieren wir damit nicht, dass die unsere Netzqualität erreichen."

Die Nutzung von Mietleitungen der Telekom ermögliche der Telefónica Germany, ab dem zweiten Quartal 2012 erste Mobilfunkstandorte über Telekom-Glasfaser an ihr Kernnetz anzubinden. Zusätzlich könne der Netzbetreiber in den nächsten Jahren an UMTS- und LTE-Standorten die Übertragungsraten erhöhen. Schrittweise würden die Daten der UMTS und LTE Stationen an bundesweit verteilten Aggregationspunkten in die Netzinfrastruktur der Telekom übergeben und von dieser in das O2-Kernnetz transportiert.

"Die Vereinbarung mit der Telekom gibt uns die Möglichkeit, kosteneffizient, schnell und flexibel im rasant wachsenden Markt für Mobilfunkdaten zu agieren", sagte Telefónica-Landeschef René Schuster.

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Dragos 12. Jan 2012

nee ich bin O2 Kunde :P


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