AMD Trinity: Gleichzeitiges Spielen und Videokonvertieren per Notebook
Show ist in Las Vegas Pflicht. Folglich führt AMD(öffnet im neuen Fenster) sein Trinity-Notebook nicht offen sichtbar vor, der Mobilrechner ist in einem Desktopgehäuse versteckt. Den Besuchern wird zunächst gezeigt, was das System kann.
Während das Spiel Dirt3 läuft, konvertiert der Rechner mit Mediaconverter 7.0 einen Film. Beide Anwendungen belasten dabei die GPU, die CPU-Kerne sind auch zu 80 Prozent ausgelastet – sagt jedenfalls der Mediaconverter, einen Blick in den Task Manager lässt AMD nicht zu.
Wenn darüber genug gestaunt wurde, entfernen die AMD-Mitarbeiter die Seitenwand des vermeintlichen Desktop-PCs, und siehe da: Darin steckt ein Notebook, das zusätzlich noch ein Video abspielt.
Dabei geht es nicht nur um die Leistungsfähigkeit des Systems, sondern auch um die Tatsache, dass dieser Notebook-Prototyp drei Bildschirme parallel ansteuern kann. Die beiden externen Displays sind direkt an den Rechner angeschlossen.
Möglich macht das der Radeon-Grafikkern in den APUs mit dem Codenamen Trinity. Deren CPU-Kerne basieren auf der für Desktops und Server schon verfügbaren Bulldozer-Architektur. Die Prozessoren wird es in drei Varianten geben: für Desktops, für Standardnotebooks und als aufgelötete BGA-Version.
Die letzteren Modelle sollen nur eine TDP von 17 Watt aufweisen und sich so auch für besonders leichte und flache Notebooks eignen. "Ultrabook" darf AMD solche Geräte nicht nennen, denn der Begriff ist eine eingetragene Marke von Intel.
Wann die Trinitys genau auf den Markt kommen, will AMD auch auf der CES noch nicht verraten – mit den ersten Modellen ist aber noch im ersten Halbjahr 2012 zu rechnen. Und für die Vorstellung zahlreicher Notebooks ist die Computex im Juni ein idealer Termin.
- Anzeige Hier geht es zu AMD-Grafikkarten bei Alternate Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.