DirectX 11 auf Ivy-Bridge ausprobiert

Intel zufolge hat der Mitarbeiter zum Start von Mooly Edens Demo den KVM-Switch falsch bedient: Statt von der Präsentation zum Demorechner wechselte er zur Videoaufzeichnung. Das erklärt das gezeigte Standbild. Die Vorführung selbst sollte mit dem Benchmark-Modus von F1 ablaufen, weil er die Hardware fordert, wie Intel erklärte. Das darf angezweifelt werden, wahrscheinlicher ist, dass Mooly Eden eine besonders flüssige Fahrt ermöglicht werden sollte, bei der er nicht selbst spielen musste.

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Der Demorechner selbst habe aber zuverlässig gearbeitet, so dass das Video eigentlich gar nicht gebraucht worden sei, gab Intel weiter an. Um das zu belegen, zeigte das Unternehmen Golem.de ein Ivy-Bridge-Ultrabook, bei dem es sich um das von Eden verwendete Exemplar gehandelt haben soll. Darauf konnten wir das Spiel selbst ein paar Minuten lang ausprobieren und auch mit den Grafikeinstellungen experimentieren.

Bei der Detaileinstellung "Medium" und ohne Anti-Aliasing lief das Spiel zwar nicht wirklich flüssig, war aber gut spielbar. Das Geschwindigkeitsgefühl war gut, für ein paar Runden unterwegs taugt die Ivy-Bridge-Grafik wohl durchaus. Bildfehler waren auch nicht auszumachen, aber die zeigen sich in der Regel auch nicht innerhalb von einigen Minuten, sondern nur in ganz bestimmten Szenen eines Spiels.

Eine Demo zu fälschen, hatte Intel laut Aussagen des Unternehmens nicht vor: "Das tut uns leid, und wir wollten niemanden verärgern", hieß es in Las Vegas. Anders kann sich Intel auch kaum verhalten, denn nun geht es um Schadensbegrenzung. Auch wenn die Erklärung für die seltsame Vorführung glaubwürdig klingt, kann Intels erste DirectX-11-Demo nur als Fehlstart bezeichnet werden. Warum Mooly Eden aber niemanden über den Fehler beim Umschalten informierte und er die Situation nicht sofort aufklärte, ist weiterhin rätselhaft.

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Nach erster Fassungslosigkeit und anschließendem Gelächter ist in Las Vegas zu dem Vorfall inzwischen zu hören: "Everybody's got their woodscrew moment", frei übersetzt: "Jeder stößt irgendwann auf die Holzschraube". Der Spruch, den Golem.de mehrfach von Mitarbeitern von Hardwareunternehmen hörte, spielt auf Nvidias Vorführung einer sehr schlecht gemachten Fälschung einer Fermi-Grafikkarte durch Nvidia an. Auch das war das erste DirectX-11-Produkt des Unternehmens.

Nachtrag vom 13. Januar 2012, 21:05 Uhr:

Weitere Erfahrungen mit dem Ivy-Bridge-Ultrabook und ein ungeschnittenes Video von Start und Benchmarkmodus des Spiels F1 2011 finden sich in einer aktuellen Meldung.

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 Ivy Bridge: Intel zeigt DirectX-11-Grafik mal mit, mal ohne Mogelei
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Der Kaiser! 12. Jan 2012

Smartcom5 12. Jan 2012

Das kann man auch für nVidia getrost so stehen lassen Intel ist da keine...

AIM Schrott 12. Jan 2012

Also ist die Frage, ob auch das Live Ding überhaupt auf einem Intel gemacht wurde...

StefanSchuler 12. Jan 2012

"Unauffälliger" hätte man es aber auch nicht machen können...

Affenkind 12. Jan 2012

Ist doch dann auch doof und irgendwie cheaten. Dann sollen sie entweder denjenigen, der...



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