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Epawn Arena: Anschließbares Brettspieldisplay für iPhone und Android

In der Zukunft wird für ein Brettspiel kein Spielplan aus Pappe mehr erforderlich sein. Epawn Arena nutzt ein großes Display mit Figurerkennung, um die Spielwelt sogar mit Effekten darzustellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Brettspielfiguren auf einem Display
Brettspielfiguren auf einem Display (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mit der Epawn Arena hat die französische Firma Epawn einen Ersatz für traditionelle Spielbretter aus Holz oder Pappe vorgestellt. Es wird stattdessen ein großer Flachbildschirm genutzt, der bis zu 80 Spielfiguren erkennen kann. Dieser Bildschirm stellt eine Spielewelt dar, die wiederum von einem iPhone, einem Android-Smartphone oder einem Windows-Gerät gesteuert wird. Auf der CES wurde das System mit beispielhaften Spielewelten gezeigt, die von einem iPhone generiert wurden.

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Das System ist auch in der Lage, die Ausrichtung einer Spielfigur zu erkennen, um beispielsweise Spielberechnungen wie den Sichtbereich anzuzeigen. Regeldiskussionen unter den Spielenden könnten dann ausfallen, da das System bestimmt, was spielerisch möglich ist und was nicht. Aufgrund der zusätzlichen Tags reduziert sich die Anzahl der erkennbaren Figuren dann aber auf 40. Die Figuren sind vom System einzeln erkennbar. Es handelt sich also nicht einfach nur um Figuren, die erkannt werden, auch ihr Typ und zum Beispiel die dazugehörige Ausrüstung werden so erkannt.

Epawn Arena ist als offenes System ausgelegt. Es wird also ein SDK geben und die notwendigen Softwarebestandteile beispielsweise für iPhone-Apps müssen nur integriert werden. Laut Epawn soll der Prozess sehr einfach sein, um etwa eine bestehende Anwendung brettspieltauglich zu machen. Neben iOS will der Hersteller auch Android und Windows als Plattform unterstützen.

Prototyp soll noch deutlich verbessert werden

Wenn das System fertig ist, wird Epawn einen etwas größeren Bildschirm bieten. Derzeit nutzt der Prototyp ein 22-Zoll-Panel. Die finale Version soll ein 26-Zoll-Display benutzen. Zudem ist der Prototyp noch ziemlich dick. Am Ende soll das Spielbrett nur 1,5 cm hoch sein und damit auf dem Spieltisch nicht allzu sehr auffallen.

Verbessert werden soll auch noch die Erkennung der Figuren, die derzeit noch etwas verzögert erfolgt. Bei einem Brettspiel ist eine verzögerungsfreie Darstellung aber ohnehin nicht so wichtig.

  • Das Prototyp-Spielfeld von Epawn Arena (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Die Figuren...
  • ... werden sogar mit ihrer Blickrichtung erkannt.
  • Der Bildschirm ist noch nicht fertig: Er soll später größer werden...
  • ... und maximal 1,5 cm dick sein.
  • Ein iOS-Gerät kümmert sich um die Ansteuerung des Spielfelds.
Das Prototyp-Spielfeld von Epawn Arena (Bilder: Andreas Sebayang)

Epawn Arena soll bis Ende 2012 fertig werden und zwischen 300 und 400 US-Dollar kosten. Auch in Deutschland soll das digitale Brettspiel angeboten werden. Der Hersteller hofft, das System in einem annähernd fertigen Zustand, also mit den erwähnten Verbesserungen, auf der Spiel und Comic Action 2012 in Essen zeigen zu können. Es soll dann bis zum Ende des Jahres 2012 auf den Markt kommen.



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DiDiDo 16. Jan 2012

Der Weltfrienden ist Somit gesichert

Der Kaiser! 14. Jan 2012

Okay. Im Selbstbau kommt man auch nicht viel billiger weg.

burzum 13. Jan 2012

Wir spielen heute noch sehr viel Space Crusade und Heroquest. So ein Tisch ist zwar...

Endwickler 13. Jan 2012

Ja, sicher hast du Recht, dass es ganz toll sein kann. Aber mir stieß das irgendwie auf...

Nilquader 13. Jan 2012

Das wurde doch schon auf der Spiel 2011 in Essen gezeigt. So viel scheint sich seit dem...


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