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Fujitsu und Toshiba: Android-Tablets für die Badewanne

CES2012
Sowohl Fujitsu als auch Toshiba zeigen auf der CES Tablets , die im Wasser versenkt werden dürfen. Während eine Firma noch im Konzeptstadium ist, dafür aber drahtlos Energie überträgt, hat die andere ihr Tablet schon fertig.
/ Andreas Sebayang
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Fujitsus Arrows-Tablet darf ein Wasserbad nehmen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Fujitsus Arrows-Tablet darf ein Wasserbad nehmen. Bild: Andreas Sebayang/Golem.de

Fujitsus Arrows-Tablet ist ein Android-Tablet, dem Wasser nicht viel anhaben kann. Es ist zwar kein für Strahlwasser und Staub zertifiziertes IP65-Tablet , darf aber dennoch einmal in der Badewanne aus der Hand rutschen. Etwa 1,5 Meter tief darf das Arrows für eine halbe Stunde tauchen. Fujitsu demonstrierte dies auf mehreren Veranstaltungen in einem kleinen Aquarium, dafür aber deutlich länger als nur eine halbe Stunde.

Fujitsus Unterwassertablet auf der CES 2012
Fujitsus Unterwassertablet auf der CES 2012 (00:47)

Das Tablet verrichtete seinen Dienst, wie es sollte. Allerdings funktioniert prinzipbedingt der Touchscreen nicht unter Wasser. Kapazitive Touchscreens werden durch Flüssigkeit angeregt. Beim Eintauchen bedeutet das, dass praktisch die ganze Fläche mit einer Eingabe belastet wird.

Laut Datenblatt beherrscht das Tablet auch eine Gestenerkennung, die aber nicht demonstriert wurde. Denkbar wäre, dass sie auch unter Wasser funktioniert. Fujitsu behauptet zumindest, dass das Tablet damit überall bedienbar sei.

Die technischen Daten des Tablets entsprechen denen vieler anderer Tablets. Android 3.2 ist als Betriebssystem installiert. Der Bildschirm hat 1.280 x 800 Pixel auf einem 10-Zoll-Bildschirm. Mit 597 Gramm gehört es noch zu den leichten Tablets. 11,3 mm ist das Gerät dick. Neben Bluetooth und Single-Band-WLAN (802.11b/g/n) beherrscht das Tablet auch diverse Mobilfunkstandards. LTE wird auf einem Band unterstützt, UMTS auf zwei Bändern und GSM auf vier Bändern. Die angegebenen Frequenzen lassen darauf schließen, dass das Tablet noch für den japanischen Markt angepasst ist.

Tablets werden noch nicht in Europa verkauft

Hauptprozessor ist ein OMAP4430 Dual Core (1 GHz). Außerdem gibt es 1 GByte RAM sowie 16 GByte internen Speicher. Mit einem Micro-SDHC-Slot lassen sich weitere 32 GByte nutzbar machen.

Ob das Tablet auch außerhalb Japans auf den Markt kommt, konnte Fujitsu auch auf mehrfache Nachfrage nicht beantworten. Es handelt sich für Fujitsu dabei um Netzbetreiberware, weswegen auch kein Preis mitgeteilt wird. Solange sich kein Netzbetreiber findet, der das Gerät nach Europa bringen will, wird es hier nach derzeitigen Plänen nicht erscheinen.

Toshiba-Tablet mit drahtloser Stromübertragung

Toshibas Tablet ist noch nicht so weit wie das Unterwassertablet von Fujitsu. Bei dem gezeigten Modell handelt es sich nur um ein Konzept. Ob es jemals auf den Markt kommt, konnte ein Toshiba-Mitarbeiter nicht sagen.

Toshibas Unterwassertablet auf der CES 2012
Toshibas Unterwassertablet auf der CES 2012 (00:57)

Das Besondere an Toshibas Modell ist neben der Unterwassertauglichkeit auch die Stromübertragung, denn die erfolgt drahtlos. Der Strom wird aber auch nicht drahtlos über das Medium Wasser transportiert. Wer sein Tablet in der Badewanne auflädt, muss sich also keine Sorgen machen, dass er sich bei der Reinigung auch gleich noch auflädt.


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