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Google: "Microsoft kann seine Probleme nicht lösen"

CES2012
Microsoft ist nach Ansicht von Googles Aufsichtsratschef Eric Schmidt in architektonischen Problemen gefangen, aus denen der Softwarekonzern vielleicht keinen Ausweg finden kann.
/ Achim Sawall
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Eric Schmidt auf der CES 2012 (Bild: Rick Wilking/Reuters)
Eric Schmidt auf der CES 2012 Bild: Rick Wilking/Reuters

Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt hat sich auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas kritisch über den Konkurrenten Microsoft geäußert(öffnet im neuen Fenster). "Microsoft ist in architektonischen Problemen gefangen, aus denen es vielleicht nicht herauskommen wird", sagte Schmidt und fügte sarkastisch hinzu: "Oh, das tut mir so leid."

Schmidt sprach auf einer Veranstaltung des US-Branchenmagazins Cnet mit dem Titel "Next Big Thing(öffnet im neuen Fenster)". Apple habe sich sehr gut entwickelt, sagte Schmidt, worauf er als früheres Aufsichtsratsmitglied des Unternehmens stolz sei.

Amazons Tablet "Kindle Fire macht sich gut, aber sie haben sich dafür entschieden, und dazu haben sie das Recht, es inkompatibel mit den Android-Richtlinien und dem -Marktplatz zu machen", erklärte Schmidt. "Daher ist es etwas eingeschränkt, aber es ist sehr preisgünstig." Die Software Android Market wird von Amazon zugunsten des eigenen vorinstallierten Amazon-Appstores nicht mitgeliefert. Es kann aber nachinstalliert und in Verbindung mit einem Jailbreak auch genutzt werden.

Die Frage von Wood, welcher Teil eines IT-Ökosystems am wichtigsten sei, die Dienste, die Hardware oder die Software, sagte Schmidt schnell: "Es sind alle drei!" Dann übernahm er die Führung in dem Interview. "Ich beantworte auch gleich noch eine weitere Frage für Sie, und die lautet: Was war am überraschendsten im Jahr 2011?"

Trotz lauten Lachens aus dem Publikum fuhr Schmidt unbeirrt fort, seine eigene Frage zu beantworten und erklärte, dass dies das Cloud-Computing sei. Das Erfolgsgeheimnis bei Cloud-Computing-Plattformen sei, diese so offen wie möglich zu gestalten.


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