Einigung: Bethesda zahlt 2 Millionen US-Dollar für Fallout-MMO-Rechte

Der Rechtsstreit zwischen Interplay und Bethesda ist beigelegt: Bethesda zahlt dem Prozessgegner zwei Millionen US-Dollar und erhält dafür alle Rechte an einem MMO auf Basis der postapokalyptischen Welt Fallout.

Artikel veröffentlicht am ,
Fallout Guy
Fallout Guy (Bild: Bethesda Softworks)

Seit 2009 kämpfen Bethesda Softworks und Interplay vor US-Gerichten darum, wer ein Massively Multipayer Onlinespiel (MMO) auf Basis von Fallout vermarkten darf. Jetzt zahlt Bethesda dem Konkurrenten kurzerhand zwei Millionen US-Dollar, erhält dafür alle MMO-Rechte und beendet mit der außergerichtlichen Einigung den Prozess; erst im November 2011 hatte Bethesda vor Gericht eine Teilniederlage erlitten.

Stellenmarkt
  1. Field Support Engineer L3 (m/w/d)
    NTT Germany AG & Co. KG, München, Teltow
  2. Android-Entwickler (m/w/d) - Connected Car
    e.solutions GmbH, Ingolstadt
Detailsuche

Der Rechtsstreit war vergleichsweise verzwickt, weil die Rechte von Fallout ursprünglich vollständig bei Interplay lagen, dann aber im April 2007 komplett von Bethesda gekauft wurden. Bei dem Deal hat Interplay wiederum die Lizenz für Fallout Online bekommen - aber nur unter bestimmten Bedingungen, die Bethesda eben seit Jahren vor den Gerichten anzweifelt, um vollständige Kontrolle über die Marke Fallout zu bekommen. Interplay hatte gemeinsam mit dem bulgarischen Entwicklerstudio Masthead an Fallout Online gearbeitet, aber nie viel mehr als ein paar Bilder und Trailer veröffentlicht. Interplay darf Fallout, Fallout 2 und Fallout Tactics noch bis Ende 2013 vermarkten.

Robert Altman, Chef der Bethesda-Mutterfirma Zenimax, gibt sich zufrieden mit der Einigung: "Fallout ist ein wichtiges Eigentum von Zenimax, und jetzt sind wir in der Lage, künftige Fallout-Spiele zu entwickeln, ohne uns um die Rechte Dritter oder sonstige Lizenzrechte kümmern zu müssen." Informationen über ein neues Fallout gibt es derzeit nicht, allerdings gibt es schon länger Gerüchte, dass Bethesda hinter verschlossenen Türen selbst an einer postapokalyptischen Onlinewelt auf Basis der Marke arbeitet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Streaming: Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung
    Streaming
    Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung

    Die Steuerung von Youtube auf einem Chromecast soll mit einer neuen Funktion deutlich komfortabler werden.

  2. Studie: Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren
    Studie
    Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren

    Nur eine sehr geringe Minderheit der Eltern will ihrem Kind erst mit 15 Jahren ein Smartphone zur Verfügung stellen.

  3. Google: Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones
    Google
    Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones

    Wer Google Assistant am Kopfhörer benutzen will, ist künftig auf ein Android-Gerät angewiesen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /