World of Warcraft: Rechtsstreit um Gatherbuddy geht weiter

Die Bossland GmbH aus Zwickau setzt den Rechtsstreit mit Blizzard fort. Es geht um die WoW-Bots Gatherbuddy und Honorbuddy. Ein zweites Verfahren soll sich um die Gültigkeit der AGB von Blizzards Onlinerollenspiel drehen.

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World of Warcraft
World of Warcraft (Bild: Blizzard)

Eigentlich sind Gatherbuddy und Honorbuddy eher simple Gesellen, die im Auftrag des Spielers Kräuter und Erfahrungspunkte in World of Warcraft sammeln. Trotzdem haben die Bots ihrem Hersteller, der Bossland GmbH aus Zwickau, jede Menge Ärger eingebracht. Das Unternehmen, das seine Bots für rund 80 Euro verkauft, hat sich im August 2011 eine Klage von Blizzard eingehandelt. Jetzt geht das Unternehmen in die Offensive: Bossland kündigte über seine Anwälte ein eigenes, neues Verfahren an, in dem die Firma darlegen will, dass die allgemeinen Geschäftsbedingungen von Blizzard "nicht wirksam in die Verträge mit den Nutzern eingebunden wurden beziehungsweise aufgrund der massiven Rechtsverstöße keine Rechtswirkungen entfalten."

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Im Falle des ersten Rechtsstreits, der am 28. Februar 2012 in Hamburg verhandelt wird, hat Bossland eine umfangreiche Antwort auf die Vorwürfe von Blizzard auch im Netz veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem, dass Anwendungen wie die Bots dann von Betreibern etwa eines Onlinerollenspiels hinzunehmen sind, solange sie "nicht zu massiven technischen Beeinträchtigungen und Störungen von Betriebsabläufen führen" - die möglichen unerfreulichen wirtschaftlichen Effekte seien schlicht wettbewerbsimmanent.

Eine dauerhafte Schädigung von Blizzard weist Bossland zurück, schließlich partizipiere man am dauerhaften Erfolg von World of Warcraft und habe deshalb kein Interesse, das MMORPG zu schädigen.

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