Handymarkt: Deutsche kaufen Smartphones statt einfacher Handys

Im Jahr 2011 sind in Deutschland 11,8 Millionen Smartphones verkauft worden. Damit stieg der Absatz um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, berichtet der IT-Branchenverband Bitkom(öffnet im neuen Fenster) . Die Prognosen wurden bei Smartphones übertroffen: Der Bitkom war von einem Absatz in Höhe von 10 Millionen Stück im Jahr 2011 ausgegangen.
Doch der Verkauf einfacher Handys ging zugleich um 19 Prozent auf 15,6 Millionen Stück zurück. Der Gesamtmarkt konnte deshalb auch nur ein geringes Wachstum verzeichnen. Bitkom-Sprecher Maurice Shahd sagte Golem.de: "Der Umsatz des gesamten Mobiltelefonmarktes stieg leicht um 0,2 Prozent auf 6,27 Milliarden Euro."
43 Prozent aller in Deutschland verkauften Handys waren Smartphones. Der Umsatzanteil lag nach den Angaben bei zwei Dritteln, da die Geräte deutlich teurer sind als einfache Mobiltelefone. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland 4,1 Milliarden Euro mit Smartphones umgesetzt, ein Plus von 13 Prozent.
Zur Gerätegattung Smartphones zählen laut Bitkom "hochwertige" Mobiltelefone, die meist über einen berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden.
Die Marktzahlen erhebt der Bitkom zusammen mit dem European Information Technology Observatory (EITO) und auf Grundlage von Studien der IDC, iDate und der GfK.
Noch keine Handymarktstudien für 2011 veröffentlicht
Auf dem Weltmarkt für Mobiltelefone liegen bislang nur Verkaufsstatistiken für das dritte Quartal 2011 vor. Auf den ersten drei Plätzen sind bei IDC und Gartner Nokia, Samsung und LG. Während IDC den chinesischen Handyhersteller ZTE deutlich vor Apple positioniert sieht, ergibt sich bei Gartner das umgekehrte Bild: Demnach erreicht nicht ZTE, sondern Apple den vierten Rang auf dem weltweiten Handymarkt.



