Abo
  • Services:

Qooq: Linux-Tablet zum Kochen

Mit dem Qooq will die gleichnamige Firma die Küche als Raum für Tablets erobern. Mit angepassten Rezepten für das Tablet und Anleitungen von Profiköchen soll das Qooq-Tablet das Nachkochen ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Küchentablet Qooq aus Frankreich
Küchentablet Qooq aus Frankreich (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Für die Küchenarbeit ist auf der CES das Qooq-Tablet vorgestellt worden. Es arbeitet mit einem nicht näher bezeichneten Linux als Betriebssystem und hat eine eigene Oberfläche, die für das Kochen kreiert wurde. Mit dem Gerät kann aber auch Musik gehört oder im Internet gesurft werden.

Küchenfest

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm
  2. GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH, Darmstadt

Von anderen Tablets unterscheidet sich das Qooq insbesondere durch seinen Spritzschutz. Wer beim Kochen unvorsichtig mit Flüssigkeiten hantiert, muss sich keine Sorgen machen, wenn diese auf dem Tablet landen. Anschlüsse und Oberfläche sind darauf ausgelegt. Der Touchscreen reagiert aber deutlich träger, wenn erst mal Teile des Rezepts auf ihm gelandet sind. Dann muss der Koch das Tablet einmal abwischen.

Der Preis soll 350 Euro betragen. Darin inbegriffen ist für einen gewissen Zeitraum unbegrenzter Zugriff auf Rezepte. 3.500 Rezepte gibt es in der Datenbank, die verschiedene Chefköche bereitstellen, 1.200 davon mit Videos als Anleitung zum Kochen.

  • Küchentablet Qooq
  • Küchentablet Qooq
Küchentablet Qooq

Die technischen Daten sind bei dem Küchentablet eher Nebensache. Es besitzt einen 10-Zoll-Bildschirm, der wegen der TN-Technik nicht gerade stabile Einblickwinkel bietet. 8 GByte Flashspeicher sind Teil des Lieferumfangs. Per SDHC-Karte kann der Speicher erweitert werden. Hinter einer Gummiklappe finden sich noch Ethernet und USB 2.0. Im Inneren arbeitet ein WLAN-Chipsatz (802.11b/g/n, 2,4 GHz) und als Prozessor ein ARM Cortex A9 mit zwei Kernen à 1 GHz.

Die Leistungsaufnahme ist für das Tablet mit den technischen Daten erstaunlich hoch. 5 Watt sollen es sein. Die Akkulaufzeit liegt laut Hersteller gerade einmal bei 2 bis 3 Stunden. Genug zum Kochen, aber verglichen mit Android-Tablets sehr wenig.

In Frankreich wird das Tablet, das in dem Land auch produziert wird, wie der Hersteller betont, bereits verkauft. Für die anderen Länder, darunter auch Deutschland, müssen die Inhalte aber noch übersetzt werden, weswegen es einige Zeit dauert, bis das Gerät hierzulande auf den Markt kommt. Dies soll nach September 2012 der Fall sein, also nach dem Start des Geräts in den USA.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. (-20%) 47,99€
  3. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

L3G0 10. Jan 2012

Im Prinzip würde hier auch ein normales Notebook oder Tablet funktionieren, nur hier...

cry88 10. Jan 2012

nein, nur linux, windows un mac. also wenn man keins dieser grottigen win7 tablets nutzt...

Mac Jack 10. Jan 2012

Und wie liest du dein Rezept ab während du schön mit dem Topf auf dem Gerät rumhantierst?

Mac Jack 10. Jan 2012

Entspiegelungen sind teure Beschichtungen, da hättest du auf den Preis gleich nochmal...

samy 09. Jan 2012

kwt


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

    •  /