SQL-Schwachstelle: Erneute Angriffe über Lilupophilupop.com-SQL-Injection
Die sogenannte Lilupophilupop.com-SQL-Injection verbreitet sich weltweit auf immer mehr Webservern mit Microsofts IIS und entsprechenden ASP-Webseiten sowie Coldfusion. Die SQL-Schwachstelle funktioniert auf allen Versionen von Microsofts SQL-Datenbank. Allein in Deutschland sollen bis Ende 2011 rund 50.000 Webserver mit dem Schadcode infiziert worden sein, Anfang Dezember 2011 waren es noch 80. Weltweit sollen bereits über eine Million Webserver betroffen sein. Das berichtet die Sicherheitswebseite(öffnet im neuen Fenster) Internet Storm Center (ISC).
Mit der SQL-Injection infizierte Webseiten leiten ein Opfer auf die Domain Lilupophilupop.com um, auf der Flash-Inhalte oder Scareware angeboten wird.
Durch Sperren der Domain Lilupophilupop.com können die Umleitungen verhindert werden. Ob eine Webseite mit der SQL-Injection infiziert wurde, kann beispielsweise über Google ermittelt werden. Liefert die Suche mit der Zeichenkette
sowie dem Parameter site samt einer verdächtigen Webadresse ein positives Ergebnis, ist diese infiziert. Auch Logfiles enthalten Hinweise dazu, ob ein Webserver infiziert wurde.
- Anzeige Hier geht es zu Hacking & Security: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



