Abo
  • Services:
Anzeige
Konzept eines Akkus von Eos Energy Storage
Konzept eines Akkus von Eos Energy Storage (Bild: Eos Energy Storage/Screenshot: Golem.de)

Akku: Zink-Luft-Akku als Energiespeicher für das Stromnetz

Konzept eines Akkus von Eos Energy Storage
Konzept eines Akkus von Eos Energy Storage (Bild: Eos Energy Storage/Screenshot: Golem.de)

Ein US-Unternehmen hat nach eigenen Angaben die Zink-Sauerstoff-Technik so weiterentwickelt, dass sie für leistungsfähige Akkus eingesetzt werden kann. Diese sollen unter anderem im Stromnetz als Energiespeicher für Spitzenzeiten eingesetzt werden können.

Das US-Unternehmen Eos Energy Storage hat nach eigenen Angaben einen Akku entwickelt, der als Energiespeicher im Stromnetz ebenso wie in Elektroautos eingesetzt werden soll. Der Akku nutzt die Zink-Luft-Technik, die Eos Energy verbessert hat.

Anzeige

Ein Vorteil von Zink-Luft-Batterien gegenüber anderen Akkutypen ist, dass sie den Sauerstoff als Reaktionsmittel aus der Luft nehmen. Bei anderen Techniken müssen alle Reaktionsmittel im Akku enthalten sein. Dadurch hat eine Zink-Luft-Batterie ein günstigeres Kapazität-Volumen-Verhältnis. Zudem besteht sie aus harmlosen Materialien, ist günstiger in der Herstellung und sicherer als ein Lithium-Ionen-Akku.

Bisher wurden jedoch hauptsächlich Einwegbatterien mit dieser Technik gefertigt, unter anderem wegen der beschränkten Lebensdauer und der relativ geringen Effizienz. Sie werden unter anderem in Hörgeräten eingesetzt. Wiederaufladbare Akkus auf Basis dieser Technik waren bisher eher schwierig.

Eos Energy hat die Zusammensetzung und den Aufbau geändert und diese Probleme dadurch in den Griff bekommen. Der aktuelle Akkuprototyp habe etwa die doppelte Energiedichte eines Lithium-Ionen-Akkus, und er habe über 2.700 Ladezyklen unbeschadet überstanden, sagte Unternehmenschef Michael Oster dem US-Wissenschaftsmagazin Technology Review.

Das Unternehmen aus Easton im US-Bundesstaat Pennsylvania setzt unter anderem ein anderes Elektrolyt ein, um die Lebensdauer zu verlängern. Üblicherweise wird dazu Kaliumhydroxid genutzt, das Kohlendioxid aus der Luft absorbiert. Bei dem Vorgang entsteht Kaliumkarbonat, das mit der Zeit die Poren der Akkuzelle zusetzt. Eos Energy hingegen setzt einen pH-neutrales Elektrolyt ein, das kein Kohlendioxid aufnimmt.

Außerdem hat Eos Energy den Akku sozusagen auf die Seite gelegt, die Zellen sind also horizontal aufgebaut. Das soll verhindern, dass Ausfällungen an der Zinkelektrode die Membran beschädigen.

Ziel sei, große Akkus zu bauen, die etwa 160 US-Dollar pro Kilowattstunde kosteten, sagte Oster. Diese könnten dann von großen Energieversorgern als Speicher eingesetzt werden, die in Nebenzeiten geladen werden und in Spitzenzeiten elektrischen Strom bereitstellen.


eye home zur Startseite
__destruct() 10. Jan 2012

Von den Daten und vom Preis her ist der erste Wagen schon super, aber 190 km/h Spitze...

nos2a2 09. Jan 2012

zum glück dürfen sie den nachtstromtarif nicht abschaffen. glaube in §21 oder §40 des...

tingelchen 09. Jan 2012

Warum bitte in den Norden? Ich würde eher sagen in Richtung Äquator. Denn wenn wir weiter...

ChMu 08. Jan 2012

Das waere eine gute Idee wenns noetig waere, es ist aber so, das der Solarstrom eben...

MyHigh 07. Jan 2012

Sauerstoff - Nimmste den durchschnittlichen Sauerstoffanteil in der Luft.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Carmeq GmbH, Wolfsburg oder Berlin
  2. FTI Touristik GmbH, München
  3. T-Systems International GmbH, Ulm
  4. Dataport, Magdeburg, Bremen oder Hamburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 444,00€ + 4,99€ Versand
  2. ab 649,90€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Glaskorrosion

    CCDs in alten Leicas werden nicht mehr gratis ausgetauscht

  2. Zweitbildschirm

    Duet Display macht iPad Pro zum Zeichentablett für Mac und PC

  3. Betrugsverdacht

    Amazon Deutschland sperrt willkürlich Marketplace-Händler

  4. Take 2

    GTA 5 bringt weiter Geld in die Kassen

  5. 50 MBit/s

    Bundesland erreicht kompletten Internetausbau ohne Zuschüsse

  6. Microsoft

    Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE

  7. Matebook X

    Huawei stellt erstes Notebook vor

  8. Smart Home

    Nest bringt Thermostat Ende 2017 nach Deutschland

  9. Biometrie

    Iris-Scanner des Galaxy S8 kann einfach manipuliert werden

  10. Bundesnetzagentur

    Drillisch bekommt eigene Vorwahl zugeteilt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

  1. Re: LTE nachrüsten

    stiGGG | 08:28

  2. Re: Was sollen 30% des Netzes denn taugen?

    |=H | 08:28

  3. Re: Hatte auch so einen Anruf

    baumhausbewohner | 08:28

  4. Re: mich hat es auch erwischt (nur Kunde)

    DY | 08:25

  5. Re: Kommt mir auch auf Kundenseite bekannt vor.

    MrHurz | 08:25


  1. 07:28

  2. 07:14

  3. 16:58

  4. 16:10

  5. 15:22

  6. 14:59

  7. 14:30

  8. 14:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel