Suchmaschine: 30 Änderungen für die Google-Suche

Google nimmt ständig kleine Verbesserungen an seiner Suche vor. Für Dezember 2011 veröffentlichte Google nun eine Liste von 30 Änderungen.

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Zahlreiche Neuerungen im Dezember 2011
Zahlreiche Neuerungen im Dezember 2011 (Bild: Google)

Seit geraumer Zeit veröffentlicht Google monatlich eine Zusammenfassung der Änderungen an seiner Suchmaschine. Die meisten davon waren bisher nicht bekanntgeworden. Erstmals listet Google auch die internen Codenamen der Änderungen auf, damit sich einzelne Änderungen auch für Außenstehende künftig einfacher benennen lassen.

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Bei der Bildsuche spielt künftig die Qualität der jeweiligen Website eine Rolle (Codename "Simple"). Google will so sicherstellen, dass nicht nur die relevantesten Bilder gefunden werden, sondern auch die besten Quellen dafür. "Matter" sorgt dafür, dass auch die Größe von Bildern zu einem Ranking-Signal wird. So sollen künftig große Bilder weiter oben in den Suchergebnissen landen.

Google aktiviert die mit SSL verschlüsselte Suche standardmäßig für immer mehr Länderdomains. Das gilt allerdings immer nur für Nutzer, die bei Google angemeldet sind. Seit Dezember gilt dies auch für Deutschland, Großbritannien und Frankreich.

Unter dem Codenamen "old possum" hat Google im Rahmen des Projekts "Skip Redirect" begonnen, mobile Nutzer direkt auf die mobilen Varianten einer Website zu schicken, um die häufig vorgenommenen Redirects von der Desktopvariante auf die mobile Version zu überspringen. Gerade auf mobilen Endgeräten sind solche Umleitungen besonders langsam.

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Der Algorithmus zur Auswahl der sogenannten Sitelinks, die für einige Websites in den Suchergebnissen angezeigt werden, wurde verbessert (Codename "Concepts" und "Megasitelinks"). So beziehen sich Sitelinks gegebenenfalls auf den Aufenthaltsort des Nutzers.

Wird eine nicht existierende Website angefragt, sollte ein Server normalerweise den Fehlercode 404 zurückliefern. Mancher Server tut das aber nicht und liefert anderen Statuscodes samt einer Webseite, die erklärt, dass die angeforderte Seite nicht gefunden wurde. Google interpretiert nun in einigen Sprachen solche Fehlerseiten als Soft 404, auch wenn dieser nicht geliefert wird. Das gilt insbesondere für die Sprachen Russisch, Deutsch und Spanisch.

Unter dem Codenamen "greencr" hat Google Einschränkungen auf länderspezifische Ergebnisse verbessert. Ein neuer Algorithmus kann zusätzliche Signale auswerten, um besser bestimmen zu können, welchem Land eine Webseite zuzuordnen ist.

Darüber hinaus hat Google begonnen, den Einsatz von sogenannten Rich-Snippets, also mit Zusatzinformationen angereicherte Suchergebnisse, auszuweiten. Auch wurde die Infrastruktur für die automatische Vervollständigung von Suchanfragen verbessert.

Der Codename "Leaf" steht für eine verbesserte Spamerkennung, insbesondere in Bezug auf die Bildersuche, "Foby" bezeichnet eine bessere Zuordnung von Dokumenten zu Daten. Im Rahmen des Projekts "Live Results" zeigt die Google-Suche nun Ergebnisse von NFL.com und ESPNs NCAA Football in den Suchergebnissen an.

Die zur Bestimmung von verwandten Suchen genutzten Datensätze wurden verbessert, was die Funktion insgesamt besser machen soll. Zudem hat Google die Suche nach Liedtexten verbessert (Codename "baschi" und "Contra").

Der +1-Button erscheint in Suchergebnissen seit einiger Zeit nur noch dann, wenn der Nutzer mit der Maus über einen Eintrag fährt. Damit will Google das UI der Suchergebnisseite wieder vereinfachen.

Tauchen Veranstaltungsstätten in den Suchergebnissen auf, zeigt Google häufiger dort künftig stattfindende Veranstaltungen an.

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