Notebook-GPUs: Quanta klagt gegen AMD

Weil die Grafikprozessoren zu heiß geworden sein sollen, klagt Quanta, größter Auftragshersteller von Notebooks, gegen AMD. Der Chiphersteller weist die Vorwürfe zurück.

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Lavie-Notebook
Lavie-Notebook (Bild: NEC)

Mit einer Klage beim Bezirksgericht von San Jose, unweit der AMD-Zentrale in Sunnyvale, geht Quanta gegen AMD vor. Wie Bloomberg berichtet, ist Quanta der Meinung, AMD habe Grafikprozessoren geliefert, welche thermische und andere Vorgaben nicht erfüllt hätten. Um welche GPUs es sich genau handelt, geht aus dem Bericht nicht hervor.

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Es soll sich aber Cnet zufolge um die Serie RS600ME handeln, die als Northbridge mit integrierter Grafik mit Intels Core Duo (Yonah) eingesetzt wurde. Entsprechende Notebooks kamen ab 2005 auf den Markt. Quanta stellte mit diesen Chips Notebooks für NEC wie das Modell Lavie LL800 her, das von dem Problem betroffen sein soll.

AMD wies gegenüber Bloomberg die Vorwürfe zurück und erklärte, die Bausteine würden längst nicht mehr hergestellt. Zudem hätte es auch von keinem anderen Kunden Beschwerden gegeben. Ernst zu nehmen ist die Klage dennoch, denn Quanta ist der größte Auftragshersteller für Notebooks, der für eine Vielzahl von Unternehmen Geräte nach deren Vorgaben herstellt.

Dass zudem ein Chipsatz mit integrierter Grafik betroffen ist, unterscheidet den Fall von den Problemen, die Nvidia mit seinen GPUs im Jahr 2008 hatte. Dabei ging es um diskrete Grafikprozessoren, nicht Chipsätze.

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