Barbara Stymiest: Wechsel an der Konzernspitze von RIM

Nach einer Serie von Verschiebungen, Misserfolgen, Pannen und Skandalen bei RIM wird laut unbestätigten Berichten den beiden Vorstandschefs Mike Lazaridis und Jim Balsillie die Führung des Aufsichtsrats abgenommen. Übernehmen soll eine hochrangige Bankmanagerin.

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Barbara Stymiest im Juni 2008
Barbara Stymiest im Juni 2008 (Bild: Christinne Muschi/Reuters)

Auf Druck der Großaktionäre soll bei Research In Motion (RIM) eine neue Aufsichtsratsführung installiert werden. Barbara Stymiest, seit 2007 in dem Kontrollgremium des Smartphoneherstellers, ist laut einem Bericht der kanadischen Financial Post die aussichtsreichste Kandidatin, um die Kontrolle der Banken in der Führung des Unternehmens zu verstärken. Das soll eine Prüfung durch sieben unabhängige Aufsichtsräte des Blackberryherstellers ergeben haben. Die Financial Post beruft sich auf informierte Kreise.

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Mike Lazaridis und Jim Balsillie sind bislang beide bei Research In Motion Vorstandschefs und teilen sich auch den Vorsitz des Aufsichtsrats; eine in Nordamerika unübliche Führungsstruktur. Auch die britische Financial Times berichtet über die Personalie und die mögliche Ernennung von Stymiest.

1999 wurde Stymiest zur Chefin der kanadischen Börse in Toronto ernannt. Vorher war sie Chief Operating Officer der Royal Bank of Canada, der größten Bank des Landes.

Die Aktionäre fordern seit Monaten die Ablösung der beiden Manager, doch Lazaridis und Balsillie haben wiederholt erklärt, dass sie nicht zu einem Rücktritt bereit sind. Die Aktie von Research In Motion ist im Jahr 2011 um 80 Prozent gefallen.

Negative Bilanz der Führung von Lazaridis und Balsillie

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Research In Motion leidet unter einer Serie von Verschiebungen, Misserfolgen, Pannen und Skandalen. Der Preis für das Blackberry Playbook mit 64-GByte-Speicher wurde von 700 US-Dollar auf 300 US-Dollar gesenkt. Auch die beiden anderen Blackberry-Playbook-Varianten mit 16 und 32 GByte werden für diesen Preis über RIMs Onlineshop angeboten.

Das Unternehmen hatte in seinem dritten Quartal 2011 einen Gewinnrückgang um 71 Prozent auf 265 Millionen US-Dollar verzeichnet. Lazaridis musste bekanntgeben, dass erste Smartphones mit Blackberry OS 10 erst frühestens Ende 2012 auf den Markt kommen. Davor hatte die Firma bereits mehrere Gewinnwarnungen veröffentlicht, Produktstarts verschoben und im Oktober drei Tage gebraucht, um einen Netzwerkausfall zu beheben. Der Start des Playbooks war ein Misserfolg. Zwei leitende RIM-Manager betranken sich auf einem Flug derart, dass die Maschine wegen ihres rowdyhaften Verhaltens umkehren musste.

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